
Ungewissheit gehört zur Promotion dazu und zeigt sich an vielen Stellen: bei Publikationen, bei methodischen Vorgehensweisen, bei der Finanzierung und Betreuung sowie bei der Möglichkeit, eine wissenschaftliche Karriere zu planen. Diese offenen Fragen sind ein normaler Bestandteil in der Qualifizierungsphase. Dennoch können sie Motivation, Kraft und Zeit kosten und zu Verzögerungen in der Promotionsphase führen.
Der Workshop „Umgang mit Ungewissheiten in der Qualifizierungsphase“ schafft Orientierung. Er macht sichtbar, wo die offenen Fragen liegen und welche davon beeinflussbar sind. Im Mittelpunkt stehen das Sortieren und Einordnen der Ungewissheiten sowie erprobte Handlungsoptionen für den Promotionsalltag.
Damit bietet der Workshop einen Rahmen, um Unsicherheit in der Qualifizierungsphase souverän einzuordnen und auch bei begrenzter Planbarkeit handlungsfähig zu bleiben.

- Ungewissheit als strukturelles Merkmal von Forschung und Qualifizierung, etwa bei Karriere, Finanzierung, Betreuung, Methoden und der eigenen Rolle als Forschende
- Handlungsoptionen und konkrete Strategien
- Transfer in den eigenen Promotionsalltag
Gut zu wissen
Für wen eignet sich der Workshop?
Für Promovierende in Übergangs- und Entscheidungsphasen, in denen Fragen zu Karriere, Finanzierung, Betreuung oder Methode offen sind.
Was nehmen die Teilnehmenden mit?
Sie verstehen, warum Ungewissheit strukturell zur Promotion gehört, sortieren ihre eigenen offenen Fragen nach Beeinflussbarkeit und übertragen konkrete Handlungsoptionen auf ihre Situation. Es gibt ein Handout „Werkzeugkasten“.
Für wie viele Teilnehmende ist der Workshop ausgelegt?
Für 8 bis 15 Personen. Als Vortrag ist er auch vor größeren Gruppen möglich.
Welchen Mehrwert bietet der Workshop für Graduiertenprogramme?
Der Workshop entlastet bei Entscheidungsdruck und Überforderung und beugt Verzögerungen vor, die aus ungeklärten offenen Phasen entstehen.
- unterstützt Promotionsfähigkeit und Selbststeuerung der Promovierenden
- stärkt den Umgang mit Unsicherheit in komplexen Forschungsprozessen
- entlastet bei Entscheidungsdruck und Überforderung
- fördert den planvollen Umgang mit offenen Phasen und beugt so Verzögerungen vor
- Verstehen, warum und wie Ungewissheit strukturell zur Promotionsphase gehört, und sie von Zweifeln und Risiko abgrenzen.
- Die eigenen Ungewissheiten benennen, nach Beeinflussbarkeit sortieren und zeitlich einordnen.
- Konkrete Handlungsoptionen auf die eigene Situation übertragen und handlungsfähig bleiben.
Der Kompaktworkshop ist flexibel in drei Längen buchbar: 90, 120 oder 180 Minuten. Die längeren Formate bieten – je nach Gruppengröße – mehr Raum für intensiven Austausch, vertiefte Reflexion sowie eine detaillierte Situationsanalyse und den Praxistransfer.

Dr. Jutta Wergen hat Coachingzonen 2015 gegründet und begleitet die Promotions- und Postdoc-Phase seit vielen Jahren. Sie coacht Promovierende, Promotionsbetreuende, Habilitand*innen, Professor*innen und Koordinator*innen der Nachwuchsförderung. Sie hat das Buch „Promotionsvorbereitung und Exposé“ geschrieben und ist Mitautorin des Buchs „Meine Promotion auf der Zielgeraden“. Für Promotionsbetreuende hat sie das Buch „Promovierende betreuen“ geschrieben. Sie produziert den Podcast „Erfolgreich promovieren“ mit über 300 Folgen. Mehr zu Dr. Jutta Wergen
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