
Viele Promovierende kennen diese Fragen: Wann bekomme ich Rückmeldung auf mein Kapitel? Darf ich nachfragen oder störe ich? Was erwartet meine Betreuung eigentlich von mir? Die Betreuungsbeziehung ist ein Abhängigkeitsverhältnis, daher warten viele ab, statt das Gespräch zu gestalten. Unklare Absprachen und ausbleibendes Feedback kosten Motivation und verzögern die Promotion.
Im Workshop lernen die Promovierenden, ihre Betreuung als professionelle Arbeitsbeziehung zu gestalten: Erwartungen und Absprachen klären, Betreuungsgespräche vorbereiten und nachbereiten, Feedback gezielt einholen und geben (90-Minuten-Workshop). Sie übertragen die Werkzeuge auf die eigene Betreuungssituation und entwickeln Schritte für den Umgang mit Schwierigkeiten (120/180-Minuten-Workshop).
Aus Abwarten wird aktives Gestalten. Die Promovierenden steuern Transparenz, Feedback und Absprachen in ihrer Betreuung bei, vertreten die eigene Sichtweise begründet und wissen, an wen sie sich bei anhaltenden Konflikten wenden.
- Rollen und Erwartungen in der Betreuungsbeziehung einordnen
- Kommunikationsprozesse mit der Betreuung gestalten, von Absprachen bis zum Feedback
- Betreuungsgespräche wirksam vorbereiten, führen und nachbereiten
- Handlungsoptionen bei Schwierigkeiten in der Betreuung kennenlernen
- Die Werkzeuge auf die eigene Betreuungssituation übertragen (im 120/180-Minuten-Format)
Gut zu wissen
Für wen eignet sich der Workshop?
Für Promovierende, die auf Rückmeldung warten, unsicher sind, ob sie nachfragen dürfen, oder nicht wissen, was ihre Betreuung von ihnen erwartet.
Was nehmen die Teilnehmenden mit?
Sie verstehen die Betreuungsbeziehung als gestaltbare Arbeitsbeziehung, benennen Rollen und Erwartungen in ihrer eigenen Situation und wenden Vor- und Nachbereitung von Betreuungsgesprächen konkret an.
Was ändert sich in den längeren Formaten?
In der 120- und der 180-Minuten-Fassung übertragen die Teilnehmenden die Werkzeuge auf ihre eigene Betreuungssituation und entwickeln Schritte für den Umgang mit Schwierigkeiten. Die Gruppe ist dann kleiner, 8 bis 12 statt 12 bis 16 Teilnehmende.
Für wie viele Teilnehmende ist der Workshop ausgelegt?
12 bis 16 Teilnehmende im Input- und austauschorientierten Format, 8 bis 12 im Reflexions- und Fallarbeits-Format.
Welchen Mehrwert bietet der Workshop für Graduiertenprogramme?
Der Workshop stärkt Eigenverantwortung im Betreuungsprozess und beugt Betreuungskonflikten vor, bevor sie eskalieren.

- unterstützt eine professionelle und verlässliche Zusammenarbeit mit der Promotionsbetreuung
- stärkt Eigenverantwortung und Selbststeuerung im Betreuungsprozess
- entlastet bei Unsicherheit über Erwartungen, Feedback und Absprachen
- beugt Betreuungskonflikten vor
- Die Teilnehmenden verstehen die Betreuungsbeziehung als gestaltbare, professionelle Arbeitsbeziehung
- Sie benennen Rollen und Erwartungen in ihrer Betreuung und ordnen die eigene Situation ein
- Sie wenden Vor- und Nachbereitung von Betreuungsgesprächen auf die eigene Situation an
Der Kompaktworkshop ist flexibel in drei Längen buchbar: 90, 120 oder 180 Minuten. Die längeren Formate bieten – je nach Gruppengröße – mehr Raum für intensiven Austausch, vertiefte Reflexion sowie eine detaillierte Situationsanalyse und den Praxistransfer.

Dr. Jutta Wergen hat Coachingzonen 2015 gegründet und begleitet die Promotions- und Postdoc-Phase seit vielen Jahren. Sie coacht Promovierende, Promotionsbetreuende, Habilitand*innen, Professor*innen und Koordinator*innen der Nachwuchsförderung. Sie hat das Buch „Promotionsvorbereitung und Exposé“ geschrieben und ist Mitautorin des Buchs „Meine Promotion auf der Zielgeraden“. Für Promotionsbetreuende hat sie das Buch „Promovierende betreuen“ geschrieben. Sie produziert den Podcast „Erfolgreich promovieren“ mit über 300 Folgen. Mehr zu Dr. Jutta Wergen
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