
Viele Promovierende kennen diese Fragen: Wo ist meine Begeisterung vom Anfang hin? Warum fällt mir die Arbeit an der Diss gerade so schwer? Schaffe ich das überhaupt? Motivation schwankt im Promotionsverlauf, denn auf den optimistischen Start folgen Rückschläge, Stillstand und Kompromisse. Diese Einbrüche kosten Arbeitszeit und verzögern die Promotion, wenn sie unbeachtet bleiben.
Im Workshop ordnen die Promovierenden ihre Motivationsschwankungen als normalen Teil des Promotionsprozesses ein. Sie sortieren die Einflussfaktoren auf ihre Motivation nach Beeinflussbarkeit und nutzen eigene Flow-Momente als Anker für schwierige Phasen (90-Minuten-Workshop). Daraus entwickeln sie einen persönlichen Plan für das Dranbleiben im eigenen Promotionsalltag (120/180-Minuten-Workshop).
Aus dem Warten auf bessere Tage wird aktive Motivationsarbeit. Die Promovierenden erkennen Einbrüche früh, wissen, welche Faktoren sie beeinflussen können, und greifen in schwierigen Phasen auf ihre eigenen Erkenntnisse zurück
- Motivationsquellen und Motivationsschwankungen im Promotionsverlauf einordnen
- Einflussfaktoren auf die eigene Motivation erkennen und nach Beeinflussbarkeit sortieren
- Eigene Flow-Momente reflektieren und als Erinnerung für schwierige Phasen sichern
- Strategien für das Dranbleiben im Promotionsalltag kennen und anwenden
Gut zu wissen
Für wen eignet sich der Workshop?
Für Promovierende in allen Phasen, deren Begeisterung vom Anfang nachgelassen hat oder die gerade in einer Phase von Stillstand und Zweifel stecken.
Was nehmen die Teilnehmenden mit?
Sie unterscheiden veränderbare von gegebenen Bedingungen ihrer Motivation und leiten aus eigenen produktiven Arbeitsphasen konkrete Strategien für motivationsarme Zeiten ab.
Für wie viele Teilnehmende ist der Workshop ausgelegt?
Für 8 bis 12 Personen. Das Format hat einen hohen Reflexions- und Coachinganteil und braucht deshalb eine kleinere Gruppe.
Welchen Mehrwert bietet der Workshop für Graduiertenprogramme?
Der Workshop stärkt Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung beim Dranbleiben, beugt Verzögerungen vor und entlastet die Promotionsbetreuung.

- unterstützt einen realistischen Blick auf Motivation im Promotionsverlauf
- stärkt Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung beim Dranbleiben
- entlastet in Phasen von Stillstand und Zweifel
- beugt Verzögerungen vor und unterstützt die Promotionsbetreuung
- Die Teilnehmenden verstehen, wie intrinsische und extrinsische Motive ihr Arbeitsverhalten in der Promotion steuern
- Sie analysieren die persönlichen, institutionellen und lebensweltlichen Bedingungen ihrer Motivation und unterscheiden veränderbare von gegebenen
- Sie leiten aus eigenen produktiven Arbeitsphasen konkrete Arbeitsstrategien für motivationsarme Phasen ab
Der Kompaktworkshop ist flexibel in drei Längen buchbar: 90, 120 oder 180 Minuten. Die längeren Formate bieten – je nach Gruppengröße – mehr Raum für intensiven Austausch, vertiefte Reflexion sowie eine detaillierte Situationsanalyse und den Praxistransfer.

Dr. Jutta Wergen hat Coachingzonen 2015 gegründet und begleitet die Promotions- und Postdoc-Phase seit vielen Jahren. Sie coacht Promovierende, Promotionsbetreuende, Habilitand*innen, Professor*innen und Koordinator*innen der Nachwuchsförderung. Sie hat das Buch „Promotionsvorbereitung und Exposé“ geschrieben und ist Mitautorin des Buchs „Meine Promotion auf der Zielgeraden“. Für Promotionsbetreuende hat sie das Buch „Promovierende betreuen“ geschrieben. Sie produziert den Podcast „Erfolgreich promovieren“ mit über 300 Folgen. Mehr zu Dr. Jutta Wergen
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