
Die Disputation vorbereiten
Bei der Vorbereitung auf die Disputation geht es vor allem um zwei Fragen: Wie lässt sich die eigene Forschung in begrenzter Redezeit überzeugend präsentieren? Und mit welchen Fragen der Kommission ist zu rechnen?
Im Workshop bereiten die Teilnehmenden ihre Disputation systematisch vor. Aus Promotionsordnung, Gutachten und eigener Dissertation leiten sie Anforderungen an Vortrag und Prüfungsgespräch ab. Sie schärfen die Kernaussagen ihrer Forschung, auch bei kumulativen Dissertationen, und entwickeln mögliche Fragen der Kommission.
Kurze Inputs wechseln sich mit Einzelarbeit ab. Im 90 Minuten Workshop arbeiten die Teilnehmenden an ihrem Vortrag und bereiten mögliche Fragen der Kommission vor. In den längeren Formaten (120-180 Minuten) üben sie die Diskussion auch in schwierigen Situationen und lernen Techniken für den Umgang mit Nervosität kennen.
- Ablauf, Prüfungsform und Kommission laut eigener Promotionsordnung klären
- Die Gutachten als Grundlage für Vortrag und Antworten auswerten
- Einen Vortrag mit den Kernaussagen der eigenen Forschung aufbauen, auch für kumulative Arbeiten
- Erwartbare Fragen der Kommission sammeln, einschließlich der Frage nach der KI-Nutzung
- Antworten laut üben und Strategien gegen Nervosität erproben (im 120/180-Minuten-Format)
Gut zu wissen
Für wen eignet sich der Workshop?
„Die Disputation vorbereiten“ richtet sich an Promovierende rund um die Einreichung, die Vortrag und Diskussion der mündlichen Prüfung vorbereiten. Er passt auch für kumulative Dissertationen.
Was nehmen die Teilnehmenden mit?
Sie werten Promotionsordnung und Gutachten aus, entwerfen den Aufbau ihres Vortrags und erstellen eine Liste der Fragen, die die Kommission stellen könnte.
Was ändert sich in den längeren Formaten?
In der 120- und der 180-Minuten-Fassung üben die Teilnehmenden Antworten laut und erproben Formulierungen für schwierige Momente. Dazu kommen gut untersuchte Techniken gegen Nervosität.
Welchen Mehrwert bietet der Workshop für Graduiertenprogramme?
„Die Disputation vorbereiten“ unterstützt einen gut vorbereiteten Abschluss des Promotionsverfahrens und entlastet Betreuende bei der Prüfungsvorbereitung. Er lässt sich mit „Schreiben in der Abschlussphase“ und „Die Abschlussphase planen“ zu einer Reihe kombinieren.
- verschafft einen Überblick, was die eigene Promotionsordnung für die Disputation festlegt
- bündelt die Vorbereitung in einem Vortragsaufbau und einer Liste erwarteter Fragen
- stärkt die Handlungsfähigkeit in der Diskussion durch vorbereitete Antworten
- unterstützt einen gut vorbereiteten Abschluss des Verfahrens und entlastet Betreuende bei der Prüfungsvorbereitung
- Die Teilnehmenden benennen die Vorgaben ihrer Promotionsordnung zu Ablauf, Form und Dauer der Disputation
- Sie fassen die Kernaussagen ihrer Forschung und die Hinweise aus den Gutachten in einem Vortragsaufbau zusammen
- Sie leiten mögliche Fragen der Kommission ab und skizzieren Antworten darauf
Der Kompaktworkshop ist flexibel in drei Längen buchbar: 90, 120 oder 180 Minuten. Die längeren Formate bieten – je nach Gruppengröße – mehr Raum für intensiven Austausch, vertiefte Reflexion sowie eine detaillierte Situationsanalyse und den Praxistransfer.

Dr. Jutta Wergen hat Coachingzonen 2015 gegründet und begleitet die Promotions- und Postdoc-Phase seit vielen Jahren. Sie coacht Promovierende, Promotionsbetreuende, Habilitand*innen, Professor*innen und Koordinator*innen der Nachwuchsförderung. Sie hat das Buch „Promotionsvorbereitung und Exposé“ geschrieben und ist Mitautorin des Buchs „Meine Promotion auf der Zielgeraden“. Für Promotionsbetreuende hat sie das Buch „Promovierende betreuen“ geschrieben. Sie produziert den Podcast „Erfolgreich promovieren“ mit über 300 Folgen.
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