
Wer berufsbegleitend promoviert, kämpft die Forschungszeit meist gegen alles andere frei. Die Arbeit an der Dissertation passiert in der Zeit, die übrig bleibt, oft ohne Struktur, ohne Austausch und mit langen Abständen zur Betreuung. Dazu kommen Rollenkonflikte zwischen Job und Promotion, schwankende Motivation, Selbstzweifel und das Gefühl, nie richtig voranzukommen. Der Workshop macht die typischen Herausforderungen des berufsbegleitenden Promovierens sichtbar. Die Teilnehmenden lernen konkrete Strategien und Werkzeuge kennen, um Promotionsarbeit im Alltag zu verankern, ihre Forscher*innenrolle bewusst einzunehmen, tragfähige Netzwerke zu bauen und sich verlässliche Arbeitszeiten zu sichern. Der Workshop richtet sich an Promovierende, die neben einer Berufstätigkeit oder ohne feste Anbindung an die Universität promovieren. Angesprochen sind Menschen, die ihre Forschungszeit zwischen Job, Familie und Alltag erst schaffen müssen und dabei oft ohne Büro, ohne Forschungsgruppe und mit Betreuung auf Distanz auskommen.
- Promotionsarbeit neben dem Beruf gestalten
- Zwischen Berufs- und Forscher*innenrolle wechseln
- Unterstützungsnetzwerke aufbauen
- Betreuung proaktiv strukturieren
- Promotionsarbeitszeiten schaffen
Gut zu wissen
Für wen eignet sich der Workshop?
Er richtet sich an extern und berufsbegleitend Promovierende, die ihre Forschungszeit gegen Beruf und Alltag freikämpfen müssen. Auch für Graduiertenzentren geeignet, die diese Gruppe gezielt ansprechen wollen.
Was nehmen die Teilnehmenden mit?
Sie kennen Strategien für Zeit, Rolle und Unterstützung, planen verbindliche Promotionsarbeitszeiten und wissen, wie sie die Betreuung auf Distanz proaktiv strukturieren.
Für wie viele Teilnehmende ist der Workshop ausgelegt?
Für 12 bis 25 Personen, abhängig von Dauer und Format. Er lässt sich auch als Vortrag vor einer größeren Gruppe halten.
Welchen Mehrwert bietet der Workshop für Graduiertenprogramme?
Der Workshop unterstützt Graduiertenzentren und Programmverantwortliche dabei, extern und berufsbegleitend Promovierende gezielt zu begleiten, Abbrüche zu vermeiden und Abschlüsse zu fördern.

- Unterstützt Promovierende dabei, ihre Promotion neben dem Beruf realistisch zu planen
- Fördert Klarheit über Rollen, Prioritäten und die verfügbare Zeit
- Stärkt die Anbindung durch tragfähige Netzwerke und eine bewusst gestaltete Zusammenarbeit mit der Betreuung
- Unterstützt Graduiertenzentren und Programmverantwortliche dabei, extern und berufsbegleitend Promovierende gezielt zu begleiten, Abbrüche zu vermeiden und Abschlüsse zu fördern
- Umgang mit zentralen Herausforderungen des externen und berufsbegleitenden Promovierens
- Passende Strategien für Zeit, Rolle und Unterstützung für ihre eigene Situation kennen und nutzen
- Verbindliche Promotionsarbeitszeiten planen und einhalten
Der Kompaktworkshop ist flexibel in drei Längen buchbar: 90, 120 oder 180 Minuten. Die längeren Formate bieten – je nach Gruppengröße – mehr Raum für intensiven Austausch, vertiefte Reflexion sowie eine detaillierte Situationsanalyse und den Praxistransfer.

Dr. Jutta Wergen ist Wissenschaftscoach, Schreibtrainerin für wissenschaftliches Schreiben und Hochschuldidaktikerin. Sie begleitet Promovierende und Promotionsbetreuende, gestaltet Online-Angebote für Promovierende und ist Autorin sowie Gastgeberin des Podcasts und Blogs für Promovierende. Ihre Arbeit verbindet Coaching, Schreibdidaktik, Hochschuldidaktik und Psychologie, praxisnah und lösungsorientiert.
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