
Promovieren und Care-Arbeit: Wie gelingt Vereinbarkeit?
Wer promoviert und zugleich für Kinder oder Angehörige sorgt, muss wissenschaftliche Anforderungen mit oft unvorhersehbaren Sorgeaufgaben verbinden. Das betrifft nicht nur die Zeitplanung, sondern auch Konzentration, Energie und Erwartungen anderer.
Vereinbarkeit hängt von persönlichen Ressourcen und strukturellen Bedingungen ab. Der Workshop macht typische Spannungsfelder sichtbar und zeigt, wo Gestaltung und Unterstützung möglich sind.
Die Teilnehmenden betrachten ihre eigene Situation, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln passende Schritte für ihren Promotionsalltag.
Sie gewinnen Klarheit darüber, was sie entlasten kann, welche Absprachen hilfreich wären und mit welchen nächsten Schritt sie ihre Promotion voranbringen möchten.
- Anforderungen aus Promotion und Care-Arbeit sichtbar machen.
- Auswirkungen auf Zeit, Konzentration und Energie verstehen.
- Eigene Belastungen, Ressourcen und Unterstützung erkennen.
- Erwartungen und Zuständigkeiten im privaten und wissenschaftlichen Umfeld klären.
- Einen konkreten nächsten Schritt für den Alltag festlegen.
Gut zu wissen
Für wen eignet sich der Workshop?
Der Workshop „Promovieren und Care-Arbeit: Wie gelingt Vereinbarkeit?“ richtet sich an Promovierende, die neben der Forschung für Kinder oder Angehörige sorgen und ihre wissenschaftliche Arbeit mit oft unvorhersehbaren Sorgeaufgaben verbinden müssen.
Was nehmen die Teilnehmenden mit?
Sie benennen ihre eigenen Belastungen und Ressourcen, ordnen die Wirkung von Care-Arbeit auf Zeit, Konzentration und Energie ein und formulieren eine konkrete Anpassung ihrer Arbeitsplanung oder eine hilfreiche Absprache für den Promotionsalltag.
Für wie viele Teilnehmende ist der Workshop ausgelegt?
Für 8 bis 12 Promovierende. In dieser Größe bleibt neben den kurzen Impulsen genug Raum für Einzelreflexion und den Austausch zu zweit oder in Kleingruppen.
Welchen Mehrwert bietet der Workshop für Graduiertenprogramme?
Der Workshop macht ein Thema besprechbar, das Promotionsverläufe häufig verlängert und selten offen angesprochen wird. Promovierende mit Sorgeverantwortung erkennen früh, was sie entlasten kann — das unterstützt Programme dabei, diese Gruppe zu halten.
- Der Workshop hilft Promovierenden, Belastungen durch die Verbindung von Forschung und Care-Arbeit frühzeitig zu erkennen.
- Er unterstützt Promovierende dabei, passende Arbeitszeiten, Prioritäten und Absprachen für ihren Alltag mit Care-Arbeit zu entwickeln.
- Der Workshop hilft Promovierenden dabei, ihre verfügbare Zeit gezielt für die Promotion zu nutzen und auch unter wechselnden Care-Anforderungen kontinuierlich voranzukommen.
- Er fördert den Austausch über Entlastung und hilfreiche Absprachen im privaten und wissenschaftlichen Umfeld.
- Typische Auswirkungen von Care-Arbeit auf den Promotionsprozess verstehen.
- Eigene Belastungen und Ressourcen benennen.
- Persönliche Herausforderungen im Zusammenhang mit den jeweiligen Rahmenbedingungen einordnen.
- Eine konkrete Anpassung der Arbeitsplanung oder eine hilfreiche Absprache für den eigenen Promotionsalltag formulieren.
Der Kompaktworkshop ist flexibel in drei Längen buchbar: 90, 120 oder 180 Minuten. Die längeren Formate bieten – je nach Gruppengröße – mehr Raum für intensiven Austausch, vertiefte Reflexion sowie eine detaillierte Situationsanalyse und den Praxistransfer.

Dr. Majana Beckmann ist Promotionscoach, systemische Beraterin und Autorin von „Promovieren mit Kind“. Seit 2018 begleitet sie Promovierende in Coachings und Workshops. Als Equal Care-Trainerin und Mutter von drei Kindern verbindet sie fachliche und persönliche Erfahrung. Ihr Blick gilt individuellen Möglichkeiten, der partnerschaftlichen Verteilung von Care-Arbeit und den Strukturen des Wissenschaftssystems.
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