
Perfektionismus und Selbstanspruch in der Promotion
Eine Promotion erfordert hohe Qualitätsansprüche, Sorgfalt und Ausdauer. Problematisch wird es, wenn Ansprüche starr und kaum erreichbar werden. Perfektionismus kann dann das Anfangen und Abschließen erschweren, Aufschieben und übermäßiges Überarbeiten fördern und den Umgang mit Feedback belasten. Eine gesunde Leistungsbereitschaft verbindet wissenschaftlichen Anspruch mit Flexibilität und Fortschritt.
Die Teilnehmenden verstehen, wie sich Perfektionismus im Promotionsalltag zeigt, wie er sich von gesunder Leistungsbereitschaft unterscheidet und warum nicht jede Arbeitsphase denselben Qualitätsanspruch braucht.
Die Teilnehmenden reflektieren eigene Ansprüche und perfektionistische Muster, hinterfragen hinderliche innere Regeln und entwickeln konkrete „gut genug“-Strategien für ihren Promotionsalltag.
Der Workshop unterstützt die Teilnehmenden, eigene Ansprüche flexibler zu gestalten, gesunde Leistungsbereitschaft zu stärken und leichter ins Anfangen, Abschließen und Einholen von Feedback zu kommen.

- Gesunde Leistungsbereitschaft vs. hinderlicher Perfektionismus
- Eigene Ansprüche und perfektionistische Denk- und Verhaltensmuster
- Zusammenhang von Perfektionismus, Aufschieben, Überarbeiten und Vermeidung
- Flexible Qualitätsmaßstäbe für unterschiedliche Arbeitsphasen
- „Gut genug“-Strategien und praktische Schritte für mehr Fortschritt
Gut zu wissen
Für wen eignet sich der Workshop?
Für Promovierende, deren hohe Ansprüche das Anfangen und Abschließen erschweren, Aufschieben und übermäßiges Überarbeiten fördern oder den Umgang mit Feedback belasten.
Was nehmen die Teilnehmenden mit?
Sie unterscheiden gesunde Leistungsbereitschaft von hinderlichem Perfektionismus, erkennen eigene Denk- und Verhaltensmuster und entwickeln „gut genug“-Strategien für ihren Promotionsalltag.
Für wie viele Teilnehmende ist der Workshop ausgelegt?
Idealerweise 8 bis 12 Teilnehmende.
Gibt es den Workshop auch auf Englisch?
Ja. Der Workshop kann vollständig auf Englisch durchgeführt werden, für internationale Promovierende und gemischte Gruppen.
Welchen Mehrwert bietet der Workshop für Graduiertenprogramme?
Der Workshop fördert Fortschritt im Promotionsprozess und wirkt Blockaden und Verzögerungen entgegen, die aus starren Ansprüchen entstehen.
- Fördert eine gesunde Leistungsbereitschaft im Promotionsalltag.
- Unterstützt einen flexiblen Umgang mit hohen, übermäßigen Ansprüchen.
- Hilft, perfektionistische Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern.
- Fördert Fortschritt und kann Blockaden und Verzögerungen im Promotionsprozess entgegenwirken.
- Gesunde Leistungsbereitschaft von hinderlichem Perfektionismus unterscheiden.
- Eigene perfektionistische Gedanken und Verhaltensmuster erkennen.
- Qualitätsansprüche flexibel an Arbeitsphase und Zweck anpassen.
- Konkrete Strategien anwenden, um leichter ins Handeln, Feedback und Abschließen zu kommen.
Der Kompaktworkshop ist flexibel in drei Längen buchbar: 90, 120 oder 180 Minuten. Die längeren Formate bieten – je nach Gruppengröße – mehr Raum für intensiven Austausch, vertiefte Reflexion sowie eine detaillierte Situationsanalyse und den Praxistransfer.

Dr. Monika Staab-Shentsis ist Trainerin und Coach für akademische, berufliche und persönliche Weiterentwicklung. Sie arbeitet vor allem mit Studierenden und Promovierenden und begleitet sie bei Themen wie Selbstmanagement, Perfektionismus und Prokrastination sowie Achtsamkeit und Wohlbefinden im akademischen Alltag. Dabei verbindet sie ihre Expertise in der Erwachsenenbildung mit ihrer Erfahrung im Coaching und in der Achtsamkeitspraxis. Zudem ist sie in der Hochschullehre und -didaktik tätig.
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