Was kannst du tun, damit Deine Promotion gelingt? Um Deine Promotion erfolgreich abzuschließen, musst Du die Erfolgsfaktoren erfolgreicher Promotionen kennen. Spätestens, wenn Du nicht vorankommst, solltest Du über die acht Erfolgsfaktoren der Promotion nachdenken und gegensteuern.

Erfolgsfaktoren Deiner Promotion

Hier stelle ich Dir acht Erfolgsfaktoren für Deine Promotion vor: So gelingt Dir Deine Promotion besser.

Erfolgsfaktor: Energie für die Promotion

Hohe Energie halten: Wer promoviert, sollte versuchen möglichst oft und lange ein hohes Level an Energie zu halten. Das bedeutet, ausgeschlafen, arbeits- und entscheidungsfähig sowie in gutem Glauben an ein erfolgreiches Ende der Promotion zu sein. Wer an sich zweifelt oder sonst keine Kapazitäten für die Promotion hat, kommt einfach nicht voran. Das bedeutet, dass Du überlegen solltest, was Dich in eine hohe Energie bringt, denn je besser es Dir geht, desto besser wirst Du auch mit Deiner Promotion vorankommen.

Um in eine gute Energie zu kommen und zu bleiben, spielen Schlaf, Ernährung, aber auch Bewegung und die Möglichkeit, soziale Beziehungen zu pflegen und kreativ zu sein, eine große Rolle. Schaff Dir also Gelegenheiten, diese Energiebooster zu nutzen.

Falls Du jetzt denkst, dass Du dann keine Zeit mehr für die Promotion hast, würde ich behaupten, dass Dein hohes Energielevel das Promovieren auf andere Art und Weise leichter macht. Investiere also in Deine Energie.

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Erfolgsfaktor: Inspiration

Lass Dich inspirieren! Für Deine Promotion benötigst Du Inspiration. Damit ist einerseits Kreativität gemeint, aber auch eine Art „großes Denken“.

Verbinde Dich mit Deinen Zielen, mit der Idee, die Du zu Beginn Deiner Promotion gehabt hast. Lies inspirierende Bücher, beispielsweise Biografien oder inspirierende Ratgeberliteratur. Schau Dir Ted-Talks an oder sprich mit Personen, die in ihrer Promotion bereits weiter sind oder diese beendet haben. Dabei musst Du natürlich beachten, dass Du Dich zunächst mit Menschen umgibt, die positiv eingestellt sind. Vermeide Personen, die dauernd jammern oder meckern, denn das bringt Dich nicht weiter. Inspiration kann vielleicht sogar aus dem Forschungsfeld kommen.

Deine Vision: Was ist möglich?

Wer promoviert, braucht Visionen! Meist geht viel mehr, als Du denkst. Hier möchte ich Dir 3 Visions-Ideen vorstellen.

Wie soll Dein Leben in fünf Jahren aussehen? Oder stell Dir einfach vor, wie Du lebst, wenn Du Deine Promotion abgeschlossen hast. Wenn Du weißt was du willst, kann es einfacher sein, dorthin zu gelangen. Das eröffnet Dir zumindest gedanklich Möglichkeiten und Handlungsspielräume.

Eine andere Idee von Vision ist es, sich zu überlegen, wohin Du Dich persönlich hin entwickeln möchtest. Welche Visionen hast Du für Dein Leben? Wo und wie möchtest Du leben, wo und wie möchtest Du arbeiten und wie kann Dich der Doktortitel dabei unterstützen? Denke ruhig groß und visioniere gerne auch das Unmögliche. Mach es vielleicht so, wie Du es als Kind gemacht hast, als Du über Deine Berufswahl nachgedacht hast – Pilotin, Kioskbesitzerin, Feuerwehrfrau? Als Kind hattest Du noch die Fähigkeit, nicht gleich alles als unmöglich zu begreifen. Erinnere Dich daran. Deine Visionen sollen groß sein, alles ist erlaubt.

Eine dritte Idee des Visionierens ist, darüber nachzudenken, wie Du mit Deiner Promotion die Welt etwas besser machen kannst. Das muss nicht unbedingt die ganze Welt sein, es kann auch kleiner sein. Gibt es einen Beitrag, den Du der Wissenschaft schenken kannst? Für wen verändert Deine Promotion die Situation. Klar ist, dass Deine Promotion Deine Situation ändert. Was ist Dir wichtig und was veränderst Du. Manchmal denkst Du vielleicht, dass Du gar nichts veränderst, aber Du solltest darüber nachdenken, wem Deine Forschung nützt.

Eine Vision zu haben, hilft dabei, das Ziel zu erreichen, wenn es mal schwierig wird.

Erfolgsfaktor Orientierung

Behalte den Überblick! Im Promotionsprozess kann man schnell mal die Übersicht verlieren. Und dann erscheint alles chaotisch und nicht handhabbar.

Führe darum Buch über das, was Du gemacht hast und das was Du noch machen möchtest. Eine Done-Liste hilft Dir, wenn es mal nicht so läuft und Du bestätigst Dich in Deinem Tun. Das ist dann wichtig, wenn man das Gefühl hat, man käme nicht weiter. Und eine To-do-Liste gibt Dir darüber Auskunft, was als Nächstes ansteht. Eine Liste hilft Dir dabei, Dich zu orientieren. Auch wenn es noch sehr viel ist, was zu tun ist, hilft es nicht, nicht hinzuschauen. Stattdessen kannst Du große Aufgaben in kleine, machbare Aufgaben aufteilen. Schau hin und übernimmt die Verantwortung für das, was noch zu tun ist. Du allein bist verantwortlich für Dein Promotionsprojekt.

Pläne für Deine Promotion

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Promotion? Entscheide Dich!

Triff Entscheidungen! Aus meiner Erfahrung im Promotionscoaching kann ich sagen, dass viele Promotionsprojekte durch fehlende Entscheidungen verzögert werden. Grund hierfür sind Unsicherheiten über Inhalte und den weiteren Fortschritt des Projekts. Ein Gespräch mit der Promotionsbetreuung oder anderen fachlich kompetenten Menschen kann helfen, die Entscheidung zu treffen. Auch eine Beratung durch externe Personen (Promotionscoaching) oder aus Deinem Netzwerk ist möglich. Letztendlich kann jede Entscheidung die Falsche sein, oft ist es aber so, dass keine Entscheidung für immer Bestand haben muss. Ein flexibler Umgang mit den Konsequenzen der Entscheidungen hilft. Manche Entscheidungen können auch verändert werden. So oder so, alles ist besser, als keine Entscheidung zu treffen.

Ziele Deiner Promotion 

Formuliere Deine Ziele – regelmäßig! Dir über Dein Ziel im Klaren zu sein, kann Dich in Deinem Promotionsprozess unterstützen. Darum ist es sinnvoll, das ganz große Ziel, aber auch Deine kleineren Ziele, zu formulieren und aufzuschreiben. Du kannst mit Jahreszielen, Monatszielen und Wochenzielen arbeiten. Wichtig ist, dass Deine Ziele nicht unmöglich, aber dennoch groß genug sind, dass sie Dich motivieren.
Vielleicht musst Du bei der Zielformulierung etwas herumprobieren, bis Du Ziele so absteckst, dass sie für Dich und Deine Motivation passen. Sorge dafür, dass wenn Du Dein Ziel aus den Augen verlierst, es gleich wiederfindest.

Networking in der Promotion

Baue Dir ein Promotionsnetzwerk auf. Einige Promotionsprojekte scheitern daran, dass Promovierende alleine vor sich hin promovieren. Fehlender Austausch und Unterstützung fördern Zweifel am Thema, am Vorgehen und an der Sinnhaftigkeit der Promotion.
Netzwerke unterstützen und fangen auf. Achte darauf, dass Du sowohl fachliche als auch Netzwerke über das Fach hinaus bildest. Fachlicher Input und Austausch ist hilfreich für Deine Forschung und vielleicht sogar für Deine Karriere, in- oder außerhalb der Wissenschaft. Interdisziplinäre Netzwerke mit anderen Promovierenden unterstützen Dich beispielsweise bei der Arbeitsorganisation. Du erfährst, wie andere mit ihren Herausforderungen umgehen und welche Lösungen sie gefunden haben. Möglicherweise verkürzt das Deine Wege.

Pflege Dein Mindset

Glaubenssätze in der Promotion sind hilfreich oder behindern Dich. Auch in der Promotion begleiten Dich Glaubenssätze, die Deinen Promotionserfolg beeinflussen. Manche Glaubenssätze motivieren Dich und andere bremsen Dich aus. Darum ist es wichtig, die eigenen Glaubenssätze im Promotionsprozess stetig zu überprüfen. Weniger hilfreiche Glaubenssätze müssen unbedingt aussortiert werden. Notiere Dir Deine Glaubenssätze und überprüfe, inwieweit sie Deinem Ziel dienen. Glaubenssätze, die Dich nicht motivieren und nicht stärken, müssen umformuliert werden. Finde für jeden Glaubenssatz ein Gegenteil. Auch hier kannst Du Dir helfen lassen. Entweder tauscht Du Dich darüber mit anderen Promovierenden aus oder nutzt ein Promotionscoaching.

Glaubenssätze in der Pomotion Coachingzonen-Wissenschaft