
Der Coachingzonen-Podcast auch bei Deinem Streamingdienst!
Promovierte Menschen erzählen, was sie gerne früher, vor oder während ihrer Promotion gewusst hätten. Sie geben Impulse, die Mut machen, Wissen transportieren und sie regen an, die eigene Promotion leichter zu beenden.
Der Podcast für Promovierende und Promovierte
Episode 29
mit Dr.Ilka Sommer, Dr. Christian Steinau, Dr. Julia Wolbergs und Franz Vergöhl
Es geht nie darum, ob wir normativ oder objektiv in unserer Forschung sind, sondern immer nur darum, ob wir unsere Normativität reflektieren und transparent machen.
Dr. Ilka Sommer, Jornalistin
Wenn man vorhat, etwas Kreatives zu machen, bei dem man dann vielleicht auch gerade den analytischen Blick über den Haufen werfen muss, dann ist Wissenschaft nicht das Richtige.
Dr. Christian Steinau, Transfermanager
Vor der Promotion hätte ich gerne gewusst, wie eng die Dissertation über die Jahre mit der eigenen Identität verwoben ist und wie schwer es das häufig macht, mit Rückschlägen oder kritischem Feedback gut umzugehen.
Dr. Julia Wolbergs, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Eine Dissertation nur für sich am Schreibtisch zu schreiben, macht mir zum Beispiel gar keinen Spaß und wirklich gut vorankomme ich erst, seitdem ich anfange, darüber möglichst viel und öffentlich zu kommunizieren
Franz Vergöhl, HafenCity Universität in Hamburg ,Projekt SDG Campus
Episode 28
mit Dr. Isabella Buck, Dr. Ronny Röwert, Dr. Merve Schmitz-Vardar
Ich hätte gerne gewusst, welche anderen Wege es neben der Karriere als Forscherin gibt.
Dr. Isabella Buck, Leiterin Competence and Career Center an der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden
Es ist wichtig, die gesamte Promotion als Projekt begreifen und das eigene Wissensmanagement früh und gut zu organisieren.
Dr. Ronny Röwert, Leiter „Innovative Bildung“ im Wissenschaftszentrum Kiel.
Die Forschungsfrage ist nicht in Stein gemeißelt, sie kann und darf sich im Prozess verändern.
Dr. Merve Schmitz-Vardar, Geschäftsführerin des Interdisziplinären Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM) an der Universität Duisburg-Essen
Episode 27
mit Dr. Theresa Körner, Dr. Florian Christobal Klenk, Dr. Marie-Luise Zielonka
Ein motivierendes Umfeld beeinflusst die Promotion und bringt Dich voran!
Theresa Körner, Trainerin Social Media / Digitale Lehre.
Hab den Mut, Neues auszuprobieren und halte Dich nicht an starre Regeln
Dr. Florian Christobal Klenk/TU Darmstadt
Ein Tagebuch oder ein Schreibjournal verbessert den Schreib- und Forschungsprozess in der Promotion
Dr. Marie-Luise Zielonka, freie Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin
Episode 26
mit Jasmin Prüß, Katrin Degen, Dr. Ulrike Scheuermann
Vertrau auf Dich und gib nicht auf!
Jasmin Prüß, Coach
In unterschiedlichen Phasen der Promotion gibt es unterschiedliche Dinge zu tun und alles hat seine Zeit.
Katrin Degen, Wimi
Klare Prioritäten setzen und darauf achten, dass das Schreibprojekt nicht ausufert.
Dr. Urike Scheuermann, Bestsellerautorin und Schreibcoach
Episode 25
mit Prof. Dr. Uwe Küchler, PD Dr. Nina-Maria Klug, Dr. Florian Cristobal Klenk
Was? Warum? Wie? Der Zettelkasten hilft dabei, systematisch zu arbeiten.
Prof. Dr. Uwe Küchler, Professur für die Didaktik des Englischen, Universität Tübingen
Ein paar Minuten am Tag helfen, um im Schreiben zu bleiben
PD Dr. Nina-Maria Klug, Privatdozentin Germanistische Sprachwissenschaft, Universität Vechta
Es ist vollkommen o. k., weniger zu schreiben
Florian Christobal Klenk, Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik, TU Darmstadt
Episode 24
mit Dr. Oliver Grewe, Prof. Dominik May, Prof. Dr. Simone Häckl,
Es ist viel wichtiger zu handeln und Dinge auszuprobieren, als etwas zu wissen
Dr. Oliver Grewe, Förderreferent VW-Stiftung, Coach & Trainer
Wer interdisziplinär promoviert, genügt den Ansprüchen der jeweiligen Disziplinen nicht
Prof. Dominik May, PH.D. Assistant Professor, Georgia
Es ist völlig absurd, des Fortschritt eigenen Promotionsprojekts mit anderen zu vergleichen
Prof. Dr. Simone Häckl, Associate Professor, University of Stavanger
Episode 23
mit Dr. Bettina Siebert Blaesing, Helena Fornwagner, PhD, Dr. Martina Nohl
Eine Promotion besteht aus Prozessen, Bausteinen und kleinen Schritten
Dr. Bettina Siebert Blaesing, Referentin, Beraterin, Journalistin
Freundschaften verändern sich – das ist ein ganz normaler Prozess
Helena Fornwagner, PhD, Assistant Professor, University of Regensburg
Es war gut, dass ich nicht wusste, welche Belastung auf mich zukommt
Dr. Martina Nohl, Laufbahnberaterin, Akademie für Coachs
Episode 22
mit Prof. em. Dr. Dr. h.c. Barbara Scholkmann, Dr. Carmen Preissinger, Dr. Pascal Geissler
Promotionsbetreuung bedeutet, Promovierenden zu helfen ihren eigenen Weg zu finden
Prof. em. Dr. Dr. h.c. Barbara Scholkmann
Professorin für Archäologie des Mittelalters an die Universität Tübingen.
Ich hätte gerne früher gewusst, dass es für mich nur eine einzige richtige Art und Weise gibt, nämlich meine!
Dr. Carmen Preissinger
Schreibberaterin
Am Ende einer Promotion steht nicht unbedingt eine Antwort, sondern viele neue Fragen
Dr. Pascal Geissler
Referatsleiter der Studienförderung der Hans-Böckler-Stiftung
Episode 21
mit Prof. Dr. Alexander Lasch, Dr. Anika Limburg, Dr. Diana Ebersberger
Drittmittel bereits in der Promotionsphase einwerben
Prof. Dr. Alexander Lasch
Professur für Germanistische Linguistik und Sprachgeschichte
Gib Dein Bestes – und lass 5 gerade sein
Dr. Anika Limburg
Stellvertretende Leiterin des Schreibzentrums RUB
Die Promotion ist ein Prozess, in dem man dazulernen darf
Dr. Diana Ebersberger
Referentin, Bremen Early Career Researcher Development
Episode 20
mit Dr. Andreas Albers, Dr. Elisa Bruhn-Zass, Dr. Solveig Randhahn
Der „rote Faden“ ergibt sich vielleicht erst am Schluss
Dr. Andreas Albers
Teaching Academy TU Graz
Die Promotion bringt viele transferierbare Skills – nicht nur für die Wissenschaft
Dr. Elisa Bruhn-Zass
Beraterin für Hochschulbildung und Wissenschaft GIZ
Methoden sind genauso wichtig wie Theorien
Dr. Solveig Randhahn
Geschäftsführerin der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der UDE
Episode 19
mit Dr. Susanne Preuschoff, Dr. Amrei Bahr, Dr. Evelyn Reuter, Dr. Julia Reimer
Methodenwissen ist elementar wichtig für eine Promotion
Dr. Susanne Preuschoff, International Office der Universität zu Köln
Wir sollten in der Wissenschaft eine Kultur des Scheiterns pflegen
Dr. Amrei Bahr, Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der HHU Düsseldorf
Kontakt zu Fachgesellschaften frühzeitig suchen
Dr. Evelyn Reuter, Lehrbeauftragte
Der perfekte Abschluss ist wichtiger als die perfekte Dissertation
Dr. Julia Reimer, Referentin für Freiwilligendienste
Episode 18
mit Dr. Juliane Schlesier, Dr. Tina Maschmann, Dr. Daniela Liebscher
Eine Promotion ist „nur“ eine weitere Qualifikation. Wer das früh verinnerlicht, nimmt ihr den Mythos und behält den Prozess im Griff. Kontinuität im Arbeiten, ein geeigneter Arbeitsplatz und verlässliche Ansprechpartner*innen sind dabei entscheidend. Besonders hilfreich sind kollegiale Netzwerke, in denen Austausch, Motivation und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich sind Dr. Juliane Schlesier, Wiss. Mitarbeiterin Lehr- Lernforschung der Universität Oldenburg
Die Bedeutung eines unterstützenden Umfelds – fachlich wie emotional – kann in der Promotionszeit kaum überschätzt werden. Ein gutes Netzwerk, verlässliche Betreuung und realistische Zeitplanung, auch für Lektorat und Publikation, machen den Unterschied. Wer als Bildungsaufsteiger*in promoviert, trägt zugleich zur Vielfalt und Veränderung im Wissenschaftssystem bei.
Dr. Tina Maschmann, Bundeslandkoordinatorin Arbeiterkind Hamburg
Promovieren ist nicht nur ein intellektueller, sondern auch ein emotionaler Prozess. Beziehungsklärung in der Betreuung, Achtsamkeit für körperliche und psychische Gesundheit sowie ein offener Umgang mit Mutterschaft sind essenziell. Wissenschaft braucht keine Selbstaufopferung – sondern gute Arbeitsbedingungen, in denen sich Denken entfalten kann,
Schreibcoach, Schreibzentrum Berlin
Der perfekte Abschluss ist wichtiger als die perfekte Dissertation
Dr. Julia Reimer, Referentin für Freiwilligendienste
Episode 17
mit Dr. Ute Zimmermann, Prof. Christina Möller, Nicole Najemnik
Einmal mehr nachfragen lohnt sich!
Dr. Ute Zimmermann, TU/Dortmund, Stabsstelle Chancengleichheit, Familie und Vielfalt
Zweifel sind während der Promotionszeit völlig normal
Prof.in Tina Möller, Vertretungsprofessorin für Soziologie, Soziale Ungleichheit, Aufstiegsmobilität, FH Dortmund
Eigne Zeitpläne werden durch externe Anforderungen beeinflusst
Nicole Najemnik, IT Consultant, Düsseldorf
Episode 16
mit Dr. Majana Beckmann, Dr. Andrea Perino und Dr. Sven Arnold
Promovieren heißt, nicht auf Lebensqualität zu verzichten
Dr. Majana Beckmann, Klarwaerts Coaching
Verbünde Dich mit anderen Promovierenden.
Dr. Andrea Perino, Science-Policy-Koordinatorin im Bereich Biodiversitätsforschung
Schreiben in Gemeinschaft hilft
Dr. Sven Arnold, Schreibberater Berlin
Episode 15
mit Dr. Tobias Boll, Dr. Anne-Katrin Petsch, Dr.-Ing. Verena Voss
Die Doktorarbeit ein Job und nicht immer der große Schöpfungsakt.
Dr. Tobias Boll. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich für soziologische Theorie und Gender Studies am Institut für Soziologie, JGU Mainz
Die besten Einfälle kommen nicht am Schreibtisch.Dr. Anne-Katrin Petsch
Life Coach,
Meine Doktorprüfung war die beste Prüfung, die ich je hatte.
Dr.-Ing. Verena Voss, Head of Lean Management and Quality Management bei ASYS Automatic Systems GmbH & Co.KG
Episode 14
mit Dr. Manuela Maschke, Dr. Saskia Koltermann, Dr. Sarah Vespermann, Dr. Heidi Zacheja
Ich hätte gerne gewusst, dass es am Schreibtisch ganz schön einsam sein kann.
Dr. Manuela Maschke, Politikwissenschaftlerin
Wenn ich meinen Zeitplan von hinten gedacht hätte, wäre ich schneller fertig gewesen
Dr. Saskia Koltermann, QUA-LiS NRW
Ich hätte gerne früher gewusst, wie gut es sich anfühlt, fertig zu sein
Dr. Sarah Vespermann, Senatsverwaltung Berlin
Ich hätte mir am Ende der Promotion für die Vorbereitung der Disputation mehr Zeit nehmen können
Dr. Heidi Zacheja, Oberstudienrätin
Episode 13
mit Dr. Josefine Méndez Parente, Dr. Anna Müllner,
Prof. Dr. Tobias Röhl, Dr. Nikolai Huke, Dr. Elke Höfler
Ich hätte gerne gewusst, welche Form der Promotionsbetreuung gut für mich ist
Dr. Josefine Méndez Parente, Sprechwissenschaftlerin, Hochschuldidaktikerin, RWTH Aachen:
Eine andere Meinung als die der Promotionsbetreuung kann auch richtig sein
Dr. Anna Müllner, Gesundheitskommunikatio
Auch in der Wissenschaft können klare Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit gezogen werden
Prof. Dr. Tobias Röhl, Professur für digitales Lernen und Lehren, PH Zürich:
Netzwerke jenseits des Kolloquiums sind wertvoll und unterstützen bei der wissenschaftlichen Positionierung
Dr. Nikolai Huke, Sozialwissenschaftler CAU Kiel
Ich hätte gerne gewusst, wie lange eine Doktorarbeit wirklich dauert
Dr. Elke Höfler, Bildungspunk und Lecturer, Universität Graz
Episode 12
mit Dr. Elisabeth Holuscha, Dr. Martina Emke, Dr. Julia Schwanholz, Julia Kirch, Prof. Dr. Anja Pannewitz
Meine Anfragen nach Unterstützung wurden hilfsbereit beantwortet
Dr. Elisabeth Holuscha, berät Hochschulen bei der Forschungsförderung und unterstützt diese bei der Forschungsstrategie:
Be ready to defend your choices
Dr. Martina Emke, Project Coordinator at Fachhochschule Bielefeld: Be ready to defend your choices
Zwischen Einreichung und Publikation kann viel Zeit vergehen
Dr. Julia Schwanholz, Akademische Rätin am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen:
Ich kann mit meiner Dissertation nicht alle zufriedenstellen
Julia Kirch, ash architekten:
Gute Vernetzung an der Hochschule hätte eine wissenschaftliche Karriere leichter gemacht
Prof. Dr. Anja Pannewitz, Professur Sozialarbeitswissenschaften, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig: Gute Vernetzung an der Hochschule hätte eine wissenschaftliche Karriere leichter gemacht
Episode 11
mit Dr. Björn Fisseler, Dr. Kalle Hauss, Dr. Eike Hebecker, Prof. Dr. Katrin Girgensohn, Dr. Xenia Stolzenburg
Episode 10
mit Prof. Dr. Corinna Ehlers, Dr. Birgit Szczyrba, Dr. Georgia Gödecke, Dr. Anna Kollenberg, Dr. Angela Carell
Episode 9
mit Dr. PD Kristin Eichhorn, Dr. Simon Kasper, Dr. Stefanie Pawlak, Dr. Dimitrios Meletis, Prof. Dr. Anke van Kempen
Episode 8
mit Dr. Sabine Sutter, Dr. Kateryna Fuks, Dr. Elodie Vittu, Dr. Björn Krey, Dr. Franz Hütter
Episode 7
mit Dr. Angelika Thielsch, Dr. Olaf Bartz, Dr. Annika Hampel, Dr. Anja Tigges, Dr. Isabel Steinhardt
Episode 6
mit Dr. Cornelia Kenneweg, Dr. Sebastian Kubon, Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla-Dimitrov, Dr. Anne Schreiter, Dr. Ulrich Herb
Finanzierungs- und Betreuungsmodelle prägen nicht nur den Promotionsfortschritt, sondern auch das persönliche Wohlbefinden. Unterschiedliche Rahmenbedingungen beeinflussen Netzwerke, Aufgaben und Perspektiven. Wer seine Ziele und Bedürfnisse kennt, kann ein Arbeitsumfeld schaffen, das Kreativität und Produktivität fördert.
Dr. Cornelia Kenneweg, Agentur für Lehrkultur
Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes und der Promotionsordnung schafft Handlungssicherheit. Wer Rechte und Pflichten kennt, kann selbstbewusster agieren und Alternativen planen. Wichtig ist, sich von äußeren Einschränkungen nicht entmutigen zu lassen und den Grundsatz „fertig ist besser als perfekt“ im Blick zu behalten.
Dr. Sebastian Kubon, Historiker
Die Dissertation ist eine Qualifikationsarbeit. Perfektion darf nicht den Fortschritt blockieren. Frühzeitiges Netzwerken und Sichtbarkeit öffnen Karrierewege innerhalb und außerhalb der Wissenschaft. Wer seine Stärken klar kommuniziert, findet passende Optionen auch jenseits der Hochschule.
Dr. Anne Schreiter, Geschäftsführerin der German Scholars Organization (GSO)
Eine Promotion sollte vor allem der eigenen Neugier und Freude am Forschen dienen. Weniger an andere denken, mehr den eigenen Fragen folgen – so bleibt die Motivation erhalten. Wissenschaftliche Community ist wichtig, aber das Projekt gehört in erster Linie der eigenen Wissenslust.
Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla-Dimitroff
Fokus und Umfang entscheiden über Sichtbarkeit und Wirkung einer Dissertation. Weniger ist oft mehr, eine schlankere Arbeit wird eher rezipiert. Frühzeitige Abstimmung mit Betreuenden hilft, den Umfang im Blick zu behalten und die Arbeit gezielt zu gestalten.
Dr. Ulrich Herb, Soziologe, Universität des Saarlands
Episode 5
mit Dr. Kerstin Hoffmann, Dr. Stephanie Spanu, Dr. Kathrin Harteis, Dr. Linda Chalupová, Dr. Marie Huchthausen
Ich habe unterschätzt, wie anstrengend eine Promotion wirklich ist, vor allem neben Beruf und Familie. Vielleicht würde ich heute früher und fokussierter promovieren.
Dr. Kerstin Hoffmann, Kommunikations- und Strategieberaterin, Vortragsrednerin
Wachstum schmerzt und ist auch Teil des Prozesses. Und eigene Veröffentlichungen sind schon in der Promotionsphase wichtig, um in der Postdoc-Phase gut aufgestellt zu sein.
Dr.in Stephanie Spanu, TU Dortmund
Eine Industriepromotion ist einfacher möglich als gedacht, viele Stellen sind nicht ausgeschrieben, sie entstehen durch Initiative, Beziehungen und Ideen. Die meisten Promotionsstellen in Unternehmen sind nicht öffentlich sichtbar – also selbst aktiv werden.
Dr. Katrin Harteis, IT-Strategie eines DAX-Konzerns, Trainerin & Coach für agile Transformation und digitale Geschäftsmodelle
Ich hätte gerne gewusst, dass sich das Promovieren und ein Vollzeitjob doch vereinbaren lassen. Dafür braucht es ein gutes Zeit- und Arbeitsmanagement. Nicht lange fackeln – einfach tun!
Dr. Linda Chalupová, HSEQ-Direktorin (Health, Safety, Environment, Quality) bei der Compschass Group Deutschland, Dozentin für Management, Führung & Qualitätssicherung
Wenn ich früher gewusst hätte, wie anstrengend die Promotionszeit ist, hätte ich es trotzdem gemacht. Eine Promotion öffnet den Horizont und fördert das analytische Denken. Komplexe Sachverhalte durchdringen, strategisch argumentieren und strukturieren muss man im Job und auch, wenn man ein Unternehmen leiten will.
Dr. Marie Huchthausen, Geschäftsführerin der Business Academy Ruhr, einem ein Bildungsunternehmen mit Schwerpunkt auf digitaler Bildung
Episode 4
mit Dr. Susann Rossbach, Dr. Sally Peters, Dr. Melike Sahinol, Dr. Bettina Ross, Prof. Dr. Tobias Seidl
Eine Promotion braucht eine gute Balance aus Pflicht und Kür: Sichere Projekte geben Stabilität, riskantere Ideen bringen Tiefe. Wichtig ist es, frühzeitig über Erwartungen an die Betreuung zu sprechen. Diee Verantwortung für das Promotionsprojekt liegt bei den Promovierende und ist immer auch Herausforderung, Freiheit und Gestaltungsspielraum gleichzeitig.
Dr. Susanne Rossbach, Environmental Chemical Science Manager bei der Red Sea Development Company in Riad, Saudi-Arabien
Zweifel gehören zur Promotion dazu. Fast alle haben sie, sprechen aber selten darüber. Der Umgang mit Kritik ist eine wichtige Lernaufgabe: Nicht jede Rückmeldung muss übernommen werden, sondern sie darf als Angebot verstanden werden. Eine Dissertation ist mehr als ein Text, sie ist auch persönliche Entwicklung, fachliches Wachstum und ein Abschnitt im Leben, der mit Freude und Klarheit abgeschlossen werden darf.
Dr. Sally Peters, Leitung eines interdisziplinären Forschungsinstituts für Finanzdienstleistungen und Verbraucherschutz in Hamburg
Wissenschaftliche Arbeit braucht Fokus: Wer sich zu sehr an äußeren Erwartungen orientiert oder auf Reaktionen von Betreuenden wartet, verliert wertvolle Zeit. Eine klare Ausrichtung auf die eigenen Fragestellungen und frühe Publikationen können helfen, effektiver zu arbeiten und die akademische Laufbahn gezielter zu gestalten. Wichtig ist dabei, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern selbstbewusst hinter der eigenen Forschung zu stehen, gestärkt durch förderliche Begegnungen und ein gutes Zeitmanagement.
Melike Sahinol, Leiterin des Forschungsbereichs Mensch, Medizin und Gesellschaft am Orient-Institut Istanbul (Max Weber Stiftung
Eine Promotion ermöglicht es, über längere Zeit selbstbestimmt an einem Thema zu arbeiten, ein seltener Freiraum, der gut genutzt sein will. Wichtig sind dabei verlässliche Informationen zu Formalitäten, Mut zur Nutzung bestehender Beratungsstrukturen und das Bewusstsein, dass auch ein Stipendium erreichbar sein kann. Ebenso essenziell: Zeiten der Muße und ein gesunder Ausgleich zur Arbeit. Gegen Ende der Dissertation hilft es, loszulassen, denn auch eine sehr gute Dissertation darf „einfach“ fertig werden.
Dr. Bettina Ross, Geschäftsführerin einer Graduiertenschule für Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Universität Göttingen
Promovierende sollten sich früh mit den Strukturen und Dynamiken an ihrem Institut vertraut machen. Wer die Spielregeln kennt, kann sich gezielter positionieren und Unsicherheiten vermeiden. Ebenso wertvoll ist der regelmäßige Austausch über noch unfertige Gedanken und Textfragmente. Gerade frühes Feedback hilft dabei, Denkprozesse zu klären und neue Impulse aufzunehmen. Vertrauen, Offenheit und interdisziplinäre Netzwerke sind dafür entscheidende Ressourcen.
Prof. Dr. Tobias Seidl, Professor für Schlüssel- und Selbstkompetenzen an der Hochschule der Medien Stuttgart
Episode 3
mit Prof. Dr. Frank Ziegele, Dr.in Christina Plath, Prof. Dr. Susanne Pickel, Prof. Dr. Maria Wersig, Dr. Ivo van den Berk
Eine gute Dissertation muss nicht jedes Detail ausleuchten: Fokus, klare Abgrenzung und pragmatisches Arbeiten sind entscheidend. Fachsprache sollte nicht zum Selbstzweck werden, sondern der Verständlichkeit dienen. Und auch wenn die Promotion Einsatz verlangt, darf das Leben daneben nicht verloren gehen. Manchmal wird aus einem Promotionsthema sogar ein beruflicher Lebensweg, auch das ist möglich.
Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE, Zentrum für Hochschulentwicklung, und Professor für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule in Osnabrück
Wer promoviert, sollte sich früh bewusst machen, welche persönliche Motivation hinter dem Vorhaben steht, das schafft Klarheit für die Karriereplanung und stärkt die Ausdauer. Eine realistische Einschätzung der eigenen Ressourcen, eine klare thematische Eingrenzung und kontinuierliche Struktur helfen dabei, den Promotionsprozess effektiv zu gestalten. Vernetzung, gegenseitige Unterstützung und das Einholen von Feedback sind essenziell, denn eine Promotion ist nicht nur Einzelleistung, sondern auch gemeinsames Lernen und Wachsen.
Dr.in Christina Plath, Universität Vechta, Zentrale Einrichtung für Gleichstellung und Diversität
Eine Dissertation braucht Klarheit und Fokussierung. Nur was direkt zur Forschungsfrage gehört, sollte auch Eingang in die Arbeit finden. Das Bild eines systematisch aufgebauten Analysebaums hilft dabei, theoretische Modelle stringent in analytische Prozesse zu überführen. Ebenso entscheidend ist eine konstruktive Betreuungssituation: Wer strukturelle Konflikte am Lehrstuhl erlebt, sollte rechtzeitig Unterstützung suchen, denn ein stabiles Umfeld ist essenziell für eine erfolgreiche Promotion.
Prof. Dr. Susanne Pickel, Vergleichende Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen
Zu Beginn einer Dissertation wirkt das Projekt oft überwältigend, doch mit einem klaren Fokus auf den Prozess und einer projektorientierten Haltung wird es machbar. Wer sich vernetzt, Unterstützung sucht und den Austausch nutzt, kann den Weg nicht nur leichter, sondern auch bereichernder gestalten. Die Promotion ist kein Selbstzweck, sondern ein Türöffner, sie schafft Freiräume für neue Wege in Wissenschaft, Praxis oder Gesellschaft..
Prof. Maria Wersig, Professorin an der Hochschule Hannover, Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes e.V.
Wissenschaftliches Schreiben folgt einer klaren, oft verborgenen Struktur. Wer diese erkennt, schreibt zielgerichteter. Statt Spannung aufzubauen wie in einem Krimi à la Agatha Christie, geht es beim wissenschaftlichen Arbeiten um Transparenz: Zentrale Thesen gehören an den Anfang, gefolgt von einer konsequenten Begründung. Eher wie bei „Columbo“ , das ziel verfolgen, stringent, ohne Umwege und mit klarem Fokus.
Dr. Ivo van den Berg, Stiftung Innovation in der Hochschullehre, Hamburg
Episode 2
mit Prof. Dr. Astrid Kaiser, Prof. Dr. Antonia Scholkmann, Dr. Antje Schultheis, Prof. Dr. Achim Goerres, Dr. Tina Lauer
Begrenzung ist kein Scheitern, sondern Teil wissenschaftlicher Arbeit. Sich zu viel vorzunehmen ist ein häufiger Stolperstein, eine Dissertation muss nicht alles leisten. Wer fokussiert bleibt und bewusst auf Überfrachtung verzichtet, kann Frustration vermeiden und den Weg zur Publikation ebnen.
Prof. Dr. Astrid Kaiser, Universität Oldenburg
Promovierende dürfen und sollen anspruchsvoll ihren Betreuenden gegenüber sein. Sichtbarkeit gegenüber Betreuenden hilft, im vollen Arbeitsalltag nicht übersehen zu werden.
Prof. Dr. Antonia Scholkmann, Universität Aalborg
Eine Promotion kann inspirierend sein, aber sie beansprucht Raum im Kopf und im Leben. Wer früh klärt, wohin die Reise gehen soll, kann bewusster planen. Krisen sind Teil des Weges, sie zu akzeptieren, entlastet und macht stärker.
Dr. Antje Schultheis, Trainerin und Coach, Bonn und Spinnennetz, Netzwerk für wirksames Arbeiten im Non-Profit- und Wissenschaftsbereich
Eine Promotion ist ein klar umrissenes Projekt, das mit einfachen Techniken aus dem Projektmanagement effizient bearbeitet werden kann. Ein Tiefpunkt in der Promotionsphase sagt nichts über dich oder dein Thema aus. Und wenn der Tiefpunkt kommt: Nicht erschrecken. Er ist normal – und geht vorbei.
Prof. Dr. Achim Görres, Professor für empirische Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen
Der regelmäßige Austausch mit anderen Promovierenden, auch über das Promotionskolloquium hinaus, bietet Feedback, Normalisierung von Herausforderungen und mentale Entlastung. Austausch, Bewegung und Mut zum Drauflosschreiben helfen gegen Selbstzweifel und Schreibblockaden. Schreiben beginnt mit dem ersten Wort, nicht mit der perfekten Formulierung.
Dr. Tina Lauer, selbstständige Autorin, Schreibcoach und Kulturberaterin
Episode 1
mit Dr. Jutta Wergen, Prof. Dr. Dr. Oliver Reis, Dr. Antonia Wunderlich, Dr. Ann-Kristin Kolwes, Dr. Sabrina Diana Lesch
Wäre ich strukturierter und systematischer drangegangen, wäre ich schneller und vielleicht auch besser gewesen.
Dr. Jutta Wergen, Promotionscoaching bei Coachingzonen
Wenn ich früher gewusst hätte, dass eine Promotion auch einfach nur ein Prozess ist, den man auch mit viel Geduld und Hartnäckigkeit durchstehen muss, hätte ich mir oft weniger Sorgen gemacht und mich nicht so umtreiben lassen.
Prof. Dr. Dr. Oliver Reis, Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften, Universität Paderborn
Ich habe beim Schreiben immer das Gefühl gehabt, hinter meinem Rücken sitzt ein ganzer Chor von Wissenschaftlern, die mir über die Schulter schauen und die bei jedem Wort, das ich aufschreibe, aufstöhnen und sagen: Oh mein Gott, was macht sie da nur (…). Und Ich habe damit gekämpft, das hat mich unglaublich angestrengt, und ich habe damals immer gedacht, das gehört dazu. Aber heute weiß ich, dass das nicht so ist.
Dr. Antonia Wunderlich, Zentrum für Lehrentwicklung, Team Hochschuldidaktik, TH Köln
Man sollte sich bei der VG Wort anmelden und die eigenen Texte dort registrieren, denn im darauffolgenden Jahr gibt es dann eine einmalige Geldausschüttung für diese Art von Arbeit, die man geleistet hat. Und das ist zum einen eine Anerkennung und zum anderen kann sich das gerade bei dem eigenen Buch auch wirklich lohnen, weil man ja häufig auch noch viel Geld in die Druckkosten gesteckt hat.
Dr. Ann-Kristin Kolwes, Erste Generation Promotion, Köln
Ich habe nicht gewusst, dass es nicht darauf ankommt, den ersten Textentwurf perfekt zu formulieren. Es ist viel wichtiger, einfach mal Gedanken herunterzuschreiben. Es ist einfacher, die Entwürfe der formulierten Gedanken und Ideen zu überarbeiten, als unter Druck perfekte Texte zu schreiben.
Dr. Sabrina Diana Lesch, Leitung Koordinierungsstelle für Gemeinwesenarbeit, Stadtverwaltung Krefeld
