Fünf Tage nur für Deine Dissertation
Die Schreibwoche für Promovierende
Ein fester Rahmen, klare Schreibzeiten und eine Gruppe, die gleichzeitig arbeitet.
Eine Schreibwoche ist eine Woche, in der Du täglich zu festen Zeiten an Deinem wissenschaftlichen Text oder anderen Aufgaben der Promotion arbeitest, gemeinsam mit anderen Promovierenden und mit Begleitung. Diese hier findet online statt, von Montag bis Freitag.
Du nimmst Dir vor, diese Woche endlich am Kapitel weiterzuschreiben. Dann kommt die Mail, die Sitzung, die Korrekturschleife. Am Freitag steht das Dokument da, wo es am Montag stand.
Viele Promovierende kennen genau diesen Punkt. Der Wille ist da. Was fehlt, ist eine Woche mit festem Rahmen und eine Gruppe, die zur selben Zeit dasselbe tut.
Genau das ist die Schreibwoche.
Was in diesen fünf Tagen passiert
Von Montag bis Freitag triffst Du Dich morgens um 08:15 Uhr mit den anderen im Zoom-Raum. Am ersten Morgen planen wir die Woche gemeinsam. Danach beginnt der Rhythmus: Schreib- und Coachingimpuls, dann sechs Schreibrunden à 50 Minuten pro Tag, dazwischen Pausen, abends Feierabend. Die Schreibrunden liegen von 09:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr.
Der Mittwochnachmittag bleibt frei. Nach zwei intensiven Tagen brauchst Du eine Pause, und donnerstags geht es leichter weiter.
Alle arbeiten für sich, jede Person an ihrem eigenen Text. Und trotzdem gemeinsam.
Du musst dabei nicht schreiben. Die Schreibwochen sind für viele längst mehr als reine Schreibzeit. Du kannst die Woche genauso gut nutzen, um Dein Exposé zu konzipieren oder zu überarbeiten, Daten zu codieren, Literatur zu lesen oder Deine nächsten Schritte zu sortieren.
Du bist auf jeden Fall richtig, wenn Du eine strukturierte Woche in guter Gesellschaft brauchst, um mit Deiner Promotion voranzukommen.
Was nimmst Du mit?
- Austausch und Gemeinschaft: „Der Austausch mit anderen gab mir neuen Antrieb.“
- Mehr Motivation: „Ich war motivierter als je zuvor.“
- Text fertiggestellt oder wichtige Fortschritte: „Ich habe echte Fortschritte gemacht.“
- Mehr Struktur im Schreiben: „Mehr Struktur und klare Schreibzeiten haben mir enorm geholfen.“

Termine und Anmeldung
Jede Schreibwoche kostet 99 € inklusive Mehrwertsteuer, für die ganze Woche.
Die Schreibwoche passt zu Dir, wenn
- Du allein an Deiner Dissertation sitzt und Dir der Rahmen fehlt, der von außen kommt.
- Du berufsbegleitend promovierst und eine ganze Woche für die Diss der Ausnahmezustand ist. Hier bekommst Du sie, mit Feierabend und ohne schlechtes Gewissen am Abend.
- Du gerade gar nicht schreibst und wieder hineinfinden möchtest. Viele kommen genau deshalb.
- Du Struktur brauchst, aber keinen Drill. Pausen und Feierabend sind hier Pflicht, einzelne Runden darfst Du auslassen.
- Du in einer Phase steckst, in der es zäh läuft. Ob Exposé, Datenauswertung oder das Kapitel, das seit Monaten offen ist: Der Rahmen bleibt derselbe.
Für inhaltliche Beratung zu Deinem Text ist die Schreibwoche der falsche Ort. Fachliches Feedback gehört ins Einzelcoaching.
Du arbeitest an einem Promotionsprogramm oder einer Graduiertenschule? Dann findest Du hier die Schreibwochen für Promotionsprogramme.



Stimmen aus den Schreibwochen
„Die Schreibwoche ist der ideale Rahmen, um wieder ins Schreiben reinzukommen.“
Isabella, Romanistik
„Eine Woche, in der Gedanken zu Absätzen werden, Absätze zu Kapiteln und aus zuvor losen Enden ein akademisches Argument entsteht.“
Anke, Wirtschaftswissenschaften
„Merken wie viel es bringt mal eine Woche fokussiert zu arbeiten und endlich mal abends ohne schlechtes Gewissen schlafen gehen, lohnt sich.“
Aneta
„Weil gemeinsam weniger einsam ist, auch wenn man was alleine macht.“
Kathi
„Die Schreibwoche ist wie ein Schreib-Intensivkurs auf hohem Niveau.“
Silke Adam, Politische Philosophie
Häufige Fragen
Muss ich die ganze Woche dabei sein?
Nein. Du kannst einzelne Runden auslassen, später einsteigen oder früher aufhören. Selbstfürsorge geht vor Vollständigkeit.
Ich kann morgens um 08:15 Uhr nicht. Lohnt es sich trotzdem?
Ja. Der Impuls um 08:30 Uhr ist der einzige Punkt mit fester Uhrzeit. Die Schreibrunden danach nimmst Du so, wie es zu Deinem Tag passt.
Muss ich meine Kamera anschalten oder über mein Projekt sprechen?
Gerne beim Ankommen, bei den Schreibimpulsen, in den Austauschrunden und in Breakout-Rooms.
Ansonsten entscheidest Du, wasfür Dich passt. Manche lassen beim Schreiben in einzelnen Runden die Kamera an, weil sie so disziplinierter schreiben. Manche mögen es, wenn sie auch andere Schreibende sehen, andere wollen lieber ungestört schreiben.
Über Dein Projekt musst Du nicht sprechen, Du kannst aber Fragen zu Prozessen, Tools oder Herangehensweisen stellen.
Funktioniert Konzentration online?
Ja – erstaunlich gut! Alle arbeiten gleichzeitig für sich. Eine Teilnehmerin beschreibt es so: „Weil gemeinsam weniger einsam ist, auch wenn man was alleine macht.“
Ich bin Postdoc. Bin ich hier richtig?
Ja, ausdrücklich. Der Schwerpunkt liegt bei Promovierenden, und Postdocs sind willkommen. Auch Professor*innen haben schon mitgeschrieben. Der Rahmen funktioniert für jeden wissenschaftlichen Text.
Ich kenne hier niemanden. Ist das ein Problem?
Nein. Meist kommen auch andere von außerhalb der Community und sind zum ersten Mal dabei. Ansonsten ist die Community unterstützend. Am ersten Morgen planen wir die Woche gemeinsam, da lernst Du die ersten Personen schon kennen. Und im laufe der woche bist du mehr und mehr integriert, sofern du das wünscht.
Muss ich an einer bestimmten Hochschule promovieren?
Nein. Viele Schreibwochen werden von Schreibzentren angeboten und stehen nur den eigenen Promovierenden offen. Hier kannst Du unabhängig von Deiner Hochschule teilnehmen, auch als externe oder berufsbegleitend Promovierende.
Was brauche ich technisch?
Zoom und einen Ort, an dem Du ungestört arbeiten kannst. Den Zugang bekommst Du mit der Bestätigungsmail.
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