
Vom Thema zum Exposé
Die Promotionsidee steht und schon verlangen Betreuende, Stipendiengeber und Graduiertenschulen ein Exposé. Damit beginnen die Fragen: Was gehört hinein? Wie eng muss das Thema sein? Eignet sich meine Fragestellung für mehrere Jahre Forschung? Viele Promotionsinteressierte schreiben lange an diesem ersten Text, denn er entscheidet über Betreuungszusage, Stipendium und Zulassung. Das kostet Wochen und verzögert den Start in die Promotion.
Im Workshop lernen die Teilnehmenden, ihr Thema begründet einzugrenzen, ihre Fragestellung zu prüfen und die Bausteine eines überzeugenden Exposés zu nutzen (90-Minuten-Workshop). Sie arbeiten mit den Werkzeugen direkt am eigenen Promotionsvorhaben, von der Ideenskizze bis zum Kurzexposé (120/180-Minuten-Workshop).
Aus einer Forschungsidee wird ein schreibfertiger Plan für das Exposé. Die Teilnehmenden kennen die Anforderungen, grenzen ihr Thema begründet ein und wissen, in welcher Reihenfolge sie die Bausteine ausarbeiten.
- Das Exposé als Arbeitsplan und Bewerbungsdokument einordnen
- Das Promotionsthema begründet eingrenzen
- Die Fragestellung auf ihre Eignung für ein mehrjähriges Vorhaben prüfen
- Bausteine und Aufbau des Exposés kennenlernen, vom Forschungsstand bis zum Zeitplan
- Die Werkzeuge am eigenen Vorhaben anwenden (im 120/180-Minuten-Format)
Gut zu wissen
Für wen eignet sich der Workshop?
Für Promotionsinteressierte und Promovierende am Anfang, von denen Betreuende, Stipendiengeber oder Graduiertenschulen ein Exposé verlangen.
Was nehmen die Teilnehmenden mit?
Sie verstehen, welche Funktion das Exposé für Betreuung, Bewerbung und Zulassung hat, benennen seine Bausteine und prüfen Themeneingrenzung und Fragestellung für das eigene Vorhaben. Zu allen Werkzeugen gibt es Arbeitsblätter.
Was ändert sich in den längeren Formaten?
In der 120- und der 180-Minuten-Fassung wenden die Teilnehmenden die Werkzeuge am eigenen Vorhaben an. Die Gruppe ist dann kleiner, 8 bis 12 statt 12 bis 16 Teilnehmende.
Für wie viele Teilnehmende ist der Workshop ausgelegt?
12 bis 16 Teilnehmende im 90-Minuten-Format, 8 bis 12 bei den längeren Formaten mit Arbeit am eigenen Vorhaben.
Welchen Mehrwert bietet der Workshop für Graduiertenprogramme?
Der Workshop beugt Verzögerungen am Promotionsbeginn vor und entlastet die Betreuung bei der Exposé-Beratung.
- unterstützt den strukturierten Einstieg in die Promotion
- stärkt die Themeneingrenzung und die Entwicklung einer prüfbaren Fragestellung
- reduziert die Unsicherheit über Anforderungen und Aufbau des Exposés
- beugt Verzögerungen am Promotionsbeginn vor und entlastet die Betreuung bei der Exposé-Beratung
- Die Teilnehmenden verstehen, welche Funktion das Exposé für Betreuung, Bewerbung und Zulassung hat
- Sie benennen die Bausteine eines Exposés und ordnen die Anforderungen ein
- Sie prüfen Themeneingrenzung und Fragestellung für das eigene Vorhaben
Der Kompaktworkshop ist flexibel in drei Längen buchbar: 90, 120 oder 180 Minuten. Die längeren Formate bieten – je nach Gruppengröße – mehr Raum für intensiven Austausch, vertiefte Reflexion sowie eine detaillierte Situationsanalyse und den Praxistransfer.

Dr. Jutta Wergen hat Coachingzonen 2015 gegründet und begleitet die Promotions- und Postdoc-Phase seit vielen Jahren. Sie coacht Promovierende, Promotionsbetreuende, Habilitand*innen, Professor*innen und Koordinator*innen der Nachwuchsförderung. Sie hat das Buch „Promotionsvorbereitung und Exposé“ geschrieben und ist Mitautorin des Buchs „Meine Promotion auf der Zielgeraden“. Für Promotionsbetreuende hat sie das Buch „Promovierende betreuen“ geschrieben. Sie produziert den Podcast „Erfolgreich promovieren“ mit über 300 Folgen. Mehr zu Dr. Jutta Wergen
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