
Mind the gap! Forschung statt Masterarbeit
Mind the gap! Eine Dissertation ist nicht einfach eine besonders lange Masterarbeit. Mit dem Übergang zur Promotion verändern sich die Anforderungen an das wissenschaftliche Arbeiten: Aus einer begrenzten Aufgabenstellung wird ein eigenständiges Forschungsprojekt, aus der Darstellung vorhandenen Wissens die Entwicklung eines eigenen wissenschaftlichen Beitrags. Entscheidungen sind seltener eindeutig, Rückmeldungen weniger engmaschig und viele Arbeitsschritte verlaufen gleichzeitig und wiederholt.
Der Workshop macht diese Veränderungen sichtbar. So entsteht keine weitere allgemeine Einführung in die Promotion, sondern eine konkrete Orientierung für das wissenschaftliche Arbeiten in einem langfristigen und eigenständigen Forschungsprojekt.
Die Teilnehmenden reflektieren, welche Erfahrungen und Kompetenzen aus ihrem bisherigen Studium weiterhin tragen und an welchen Stellen neue Arbeitsweisen erforderlich werden. Kurze Impulse zu typischen Promotionssituationen und strukturierte Reflexionsaufgaben helfen dabei, die eigene Situation zu gestalten.
Die Teilnehmenden leiten daraus nächste Entwicklungsschritte für ihre Promotionszeit ab.
- Unterschiede zwischen Masterarbeit und Promotion einordnen
- Den Wechsel von einer begrenzten Aufgabenstellung zu einem eigenständigen Forschungsproblem verstehen
- Mit offenen Entscheidungen und wissenschaftlicher Unsicherheit umgehen
- Die eigene Rolle sowie die Rolle der Betreuung klären
- Vorhandene Kompetenzen und persönliche Entwicklungsfelder bestimmen
Gut zu wissen
Für wen eignet sich der Workshop?
Für Promotionsinteressierte und Promovierende am Beginn der Promotionszeit, die den Sprung von der Masterarbeit zum eigenständigen Forschungsprojekt vor sich haben.
Was nehmen die Teilnehmenden mit?
Sie benennen, welche Kompetenzen sie aus dem Studium erworben haben und wo neue Arbeitsweisen nötig werden, und leiten daraus konkrete Entwicklungsschritte für ihre Promotionszeit ab.
Für wie viele Teilnehmende ist der Workshop ausgelegt?
Bis zu 12 Teilnehmende.
Welchen Mehrwert bietet der Workshop für Graduiertenprogramme?
Der Workshop reduziert Unsicherheit über wissenschaftliche Eigenständigkeit und schafft eine gemeinsame Grundlage für weiterführende Angebote von Graduierteneinrichtungen.

- Der Workshop unterstützt dabei, die veränderten Anforderungen an das wissenschaftliche Arbeiten frühzeitig zu erkennen.
- Er hilft, vorhandene Kompetenzen aus Studium und Masterarbeit realistisch einzuschätzen und gezielt weiterzuentwickeln.
- Er reduziert Unsicherheit über wissenschaftliche Eigenständigkeit, Betreuung und Entscheidungen im Forschungsprozess.
- Er fördert einen reflektierten Einstieg in die Promotion und schafft eine Grundlage für weiterführende Angebote von Graduierteneinrichtungen.
- Vorhandene Kompetenzen und persönliche Entwicklungsfelder benennen
- Konkrete Entwicklungsschritte für die Promotionszeit benennen
- Denkweise auf zukünftige Entscheidungen anwenden
Der Kompaktworkshop ist flexibel in drei Längen buchbar: 90, 120 oder 180 Minuten. Die längeren Formate bieten – je nach Gruppengröße – mehr Raum für intensiven Austausch, vertiefte Reflexion sowie eine detaillierte Situationsanalyse und den Praxistransfer.

Dr. Andrea Klein ist als Dozentin, Coach und Autorin für wissenschaftliches Arbeiten und den verantwortungsvollen Einsatz von KI tätig. Sie arbeitet mit Hochschulen, Lehrenden, Promovierenden und Studierenden.
Andrea Klein ist Initiatorin und Mitentwicklerin des Referenzrahmens WISAR sowie Gründungsmitglied und Mitglied im Leitungsteam des Virtuellen Kompetenzzentrums VK:KIWA (Künstliche Intelligenz in Bildung, Wissenschaft und Arbeitswelt).
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