Schreib-Challenge für Promovierende_5

Tag 5 – am Ziel!

Das Ziel ist nah!

Die Promotion auch mal vom Ergebnis her denken…

Am letzten Tag unserer Schreib-Challenge für Promovierende wollen wir uns mit dem Thema „Ergebnis“ beschäftigen. Es kann hilfreich sein, sich schon einmal vorzustellen, wie das wäre, wenn die Dissertation schon fertig wäre. Dieses Gefühl kann Dich auch schon vorher motivieren.

Deine Aufgabe für Tag 5: Schreibe Deine beste Rezension!

Meine gute Rezension

Stell Dir vor, dass Deine Dissertation bereits fertig ist. Schreibe eine Rezension darüber.

Beschreibe in wohlwollenden Sätzen:

  • In der vorliegenden Arbeit/Studie/Untersuchung geht es um…
  • Die Aurorin/Der Autor geht der Frage nach… Wissenschaftlich relevant…
  • Die Arbeit reiht sich ein in die Forschungstradition von/Fachdisziplin/… Wichtiger Ertrag im Forschungsfeld…
  • Die Arbeit ist deswegen für die Fachdisziplin ein Gewinn… Meilenstein…
  • Dabei bezieht sie sich auf folgenden Studien…
  • Neu an der Untersuchung ist…
  • Methodisch ist die Arbeit besonders interessant,weil… neu ist…
  • Die Ergebnisse der Forschung zeigen… Grundlage… Beachtenswert…
  • Hinsichtlich der Ergebnisse ist die Arbeit besonders interessant…, Hervorragende Ergebnisse bezüglich… Herausragend… Meilenstein
  • Die Leistung der Arbeit ist zu würdigen weil…
  • Welchen Ertrag leistet die Studie für das Forschungsfeld?
  • Zukünftige Forschungen… Ausblick…

Poste Deine Rezension im Forum!

Projekt-Promotion: Der Onlinekurs, der Dich voranbringt

Projekt Promotion
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Das Team sagt DANKE für euer Interesse und eure Beteiligung

Team Coachingzonen

Dr. Jutta Wergen

Dr. Jutta Wergen

Promotionscoach, Schreibtrainerin und seit über 15 Jahren in der Nachwuchsförderung aktiv. Ich habe Coachingzonen-Wissenschaft gegündet und blogge über Themen rund um die Promotion. Der erste Online-Kurs ist im Februar 2016 an den Start gegangen, weitere Kurse sind in Planung.
Ich berate, coache und biete Workshops für Promovierende, Post-Doks oder zur Promotionsvorbereitung an. Schwerpunkte sind Schreibcoachings für Promovierende, Karriereplanung in der Wissenschaft, Networking und Selbstmanagement in der Promotionsphase und Promotionscoaching.

Dr. Majana Beckmann

Dr. Majana Beckmann

Ich bin promovierte Linguistin, Coach, Systemische Beraterin (SG), Mutter von zwei Kindern und Inhaberin von KLARwärts – Coaching für Promovierende (https://www.klarwaerts-coaching.de).
Über zehn Jahre lang habe ich Berufserfahrung in der akademischen Lehre, in der Erwachsenenbildung und in der medien- und hochschuldidaktischen Beratung gesammelt. Ich biete Promotionscoaching mit dem zusätzlichen Schwerpunkt „Promovieren mit Kind*ern“ an. Meine weitere Spezialisierung ist das spezifische Beratungsangebot für hochsensible Frauen und Wissenschaftlerinnen: http://www.zartherzig-coaching.de

 

Christine Heinen

Christine Heinen

Als Psychologin und systemische Coachin arbeite ich seit 5 Jahren in der Online-Betreuung von Studierenden und gebe Seminare zum Thema Wissenschafts-Praxis-Transfer. Vor 1,5 Jahren war ich selbst Kursteilnehmerin im Online-Coaching „Projekt Promotion“ von Coachingzonen und habe sehr davon profitiert. Deswegen freue ich mich ganz besonders, hier andere Promovierende gemeinsam mit Jutta zu begleiten. Ich promoviere und forsche selbst zum Thema „Verwendung von gender-inklusiven Sprachformen“. Ich betreue den Online-Kurs „Projekt Promotion“. Weiter zu christineheinen.com

Dr. Laura Weitze

Dr. Laura Weitze

Als Mama, promovierte Ingenieurin und Sinnsucherin habe ich in meinen Leben bereits einige Herausforderungen meistern dürfen. Die Freude an Forschung und Lehre, die Begleitung von Studierenden und Promovierenden und die Unterstützung von Wissenschaftler*innen in Orientierungsfragen treibt mich seit über 12 Jahren täglich an. Ich arbeite aktuell als Wissenschaftlerin am Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH und forsche im Bereich der Entscheidungsprozesse in der Bau- und Ressourcenwirtschaft. Jutta kenne ich seit 2015 und 2017 war ich Teilnehmerin bei „Projekt Promotion“. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich ab 2021 ein Teil vom Team Coachingzonen bin und meine Leidenschaft für Wissenschaft, MINT Themen und die Verknüpfung von Forschung und Achtsamkeit mit der Community teilen darf.

Gibt es Gruppenrabatt?

Wenn ihr in einer Gruppe mit mindestens 3 Leuten den Kurs buchen wollt, bekommt jede Person 50€ Rabatt. Das gilt auch in der Frühbuchphase, in der es 20% Rabatt gibt. Sprecht uns bitte an.

Ich habe wenig Geld - gibt es trotzdem eine Möglichkeit am Kurs teilzunehmen?

Wenn Dir die 3 Raten zu viel sind, kannst Du den Kurs auch in 6 Raten bezahlen. Sprich uns an!
Da der Kurs Dich dabei unterstützt, Deine Promotion schneller zu bewältigen, sparst Du am Ende wieder etwas ein. 

Der Kurs wird von meinem Arbeitgeber/Institut übernommen, kann ich eine Rechnung bekommen?

Klar, Du kannst auch auf Rechnung kaufen, schick uns Deine Adresse bzw. die der Stelle, die den Kurs bezahlt. Mit Angabe, ob es eine Einmalzahlung, oder ob es Raten sein sollen. Du bekommst dann die Rechnung.

Was lerne ich im Online-Kurs „Projekt-Promotion“?

In sechs Modulen beschäftigst Du Dich damit, wie Du in Deiner Promotion vorankommst. Die Module Ziele, Motivation, Arbeitsorganisation, Schreibprozesse, Netzwerke und Projektmanagement sind so gestaltet, dass sie Dich in Deiner Promotion einen Riesenschritt voranbringen.
Du formulierst Ziele, nutzt Motivationsstrategien und macht sich auf den Weg herauszufinden, was Dir in der Promotion und im Leben wirklich wichtig ist. Du lernst Strategien kennen, den Ballast abzuwerfen der Dich daran hindert an Deinem Ziel anzukommen. Du baust hilfreiche Netzwerke auf oder aus und bekommst zum Thema Wissenschaftskommunikation wertvolle Inputs.
Die erworbenen Kompetenzen und Strategien sind aber auch weit über die eigene Promotion hinaus nutzbar, denn sie lassen sich auch auf die spätere (oder jetzige) Berufstätigkeit übertragen. Die Tools und Methoden, die im Kurs genutzt werden, können auch für die eigene Lehrtätigkeit angepasst werden.

Generell geht der Online-Kurs „Projekt-Promotion“ weit über einen Selbsthilfekurs hinaus. Selbstwirksames Arbeiten, Projektmanagement, Kommunikationskompetenzen, Konfliktmanagement, Resilienztraining sind Kompetenzen, die im Kurs erworben und verbessert werden.

 

Wie viel Zeit muss/sollte ich für meinen Promotions-Coaching-Kurs reservieren?

Die Zeit, die Du reinstecken willst, bestimmst Du selbst. Du arbeitest im Online-Kurs immer an Deinen eigenen Themen und somit an Deinem individuellen Fortschritt. Und da hast Du alle Freiheiten sowohl Umfang und Zeitpunkt zu wählen.
Die einzige Zeit, die Du fix und regelmäßig investieren solltest, sind die wöchentlichen (Online-) Treffen mit Deinem Motivationsteam, die ca. 1-2 Stunden dauern. Die regelmäßigen Termine bestimmt ihr mit der Unterstützung der Coaches zu Beginn des Kurses selbst und sie finden idealerweise immer zur gleichen Zeit statt.

Generell gilt aber: Die Zeit für den Online-Kurs ist gut investierte Zeit. Die Evaluationsergebnisse des Online-Kurses zeigen, dass Teilnehmende, die insgesamt 2,5-4 Stunden in der Woche investiert haben, exzellente Fortschritte verzeichnen.

 

In welcher Phase meiner Promotion sollte ich am Online-Coaching-Kurs teilnehmen?

Am Kurs nehmen Promovierende in der Phase der Erstellung ihres Exposés teil, sowie Promovierende die kurz vor der Abgabe ihrer Dissertationen stehen. Und alle Promovierenden gaben an, dass die Promotionsphase und Kurs gut zusammen gepasst haben. Du kannst den Kurs also gut zum Reinkommen in die Promotionsphase nutzen sowie zum Endspurt in der Abschlussphase. Letztendlich weißt Du wahrscheinlich am besten, welche Unterstützung Du in der Phase, in der Du jetzt bist, brauchst. Je früher Du Dich für den Kurs entscheidest, desto länger kannst Du die Coaching-Materialien nutzen und desto länger kannst Du mit Deinem Motivationsteam an Deinen Fortschritten arbeiten.

 

Was ist die Coachingzonen-Community?

Die Coachingzonen-Community ist die Gemeinschaft aller ehemaligen „Projekt-Promotion“-Teilnehmenden. Regelmäßige Online-Pomodoros, ein Co-Working-Raum (neu!), Mentorinnen und die Unterstützung des Coachingzonen-Teams stehen zur Verfügung.

Du wirst ab Modul 2 Mitglied dieser Community und kannst auf alle Ressourcen zugreifen.

Was ist, wenn ich zwischendurch auf einer Konferenz, im Urlaub oder sonst wo bin?

Da es sich ja um einen Onlinekurs handelt, bei dem Du Deine Zeit frei einteilen kannst, ist das nicht weiter problematisch . Du solltest Dein Motivationsteam informieren, denn dort triffst Du dich regelmäßig. Das Motivationsteam würde sich dann ein bis zweimal ohne Dich treffen, bzw. hast Du ja auch unterwegs die Möglichkeit, an den Online-Treffen teilzunehmen. Da der Kurs immer über zwölf Wochen geht, ist es nicht ungewöhnlich, dass Personen während des Kurses auf Konferenzen oder im Urlaub sind

Was mache ich, wenn ich nicht jedes Modul brauche?

Die Module sind so angelegt, dass sie eher größer sind und gar nicht so, dass eine Person in 12 Wochen alles schaffen kann. Die Idee dahinter ist, dass Du jedem Modul entscheiden sollst, was Dich persönlich weiter bringt. So kannst Du entlang Deines individuellen Stands und Bedarfs auswählen, welche Materialien Dich für den Moment weiterbringen. Du hast natürlich nach dem Kurs noch mindestens sechs Monate Zeit, auch die übrigen Materialien zu bearbeiten bzw. für eine spätere Bearbeitung herunterzuladen. Falls Du ein komplettes Modul gar nicht brauchst, speicherst Du es Dir ab und bearbeitest es später.

Wie funktioniert das mit den Motivationsteams?

Die Motivationsteams bestehen aus 3-4 Personen, die sich wöchentlich z.B. über Skype oder Adobe Connect online treffen. Die Bildung der Motivationsteams erfolgt nach zeitlichen Präferenzen. Stand der Promotion, Region und Promotionsfach spielen für eine erfolgreiches Motivationsteam keine Rolle. Zu Beginn des Kurses unterstützen die Coaches das Finden der Motivationsteams. Also, warte ab und sei gespannt – Du wirst ein tolles Team finden!

Warum ist der Online-Kurs so teuer?

Hochgerechnet auf den Ertrag ist der Kurs gar nicht so teuer. Der Kurs kostet so viel wie 4-6 Stunden Einzel-Coaching bei einem Experten bzw. einer Expertin oder 1-2 Workshop-Tage. Du erhältst 12 Wochen lang Input, Schreib- und Coachingmaterial und so permanent Unterstützung zu wichtigen Themen der Promotion. Wir geben durch unsere regelmäßigen Coaching-/Reflexionsbögen individuelles Feedback auf Deine Situation und deine Fortschritte. Wir stehen Dir 12 Wochen lang mit Rat und tat zur Seite. Im Preis enthalten sind jeweils en monatlicher Co-Working-Tag, alle Webinare und Chats. Dazu gibt es ein Forum für Fragen, die von den Coaches beantwortet werden. Du lernst im Kurs nicht nur, wie Du Deine Promotion besser bewältigst und motivierter arbeitest. Das Gelernte lässt sich gut auf Dein Berufsleben in- und außerhalb der Wissenschaft übertragen und anwenden. Also insgesamt ist der Kurs gar nicht so teuer, zumal Du eine Menge Unterlagen und einige E-Books dazubekommst.

Bonus E-Books (im Kurs enthalten)
E-Book Abschlussphase
E-Book Templates für die Dissertation
E-Book Karriere in der Wissenschaft
E-Book Karriere außerhalb der Wissenschaft

 

Wie kann ich den Kurs finanzieren?

Es bestehen unterschiedliche Möglichkeiten, sich die Kosten des Promotions-Coaching-Kurs als Weiterbildungskosten (co-) finanzieren zu lassen. Als wiss. Mitarbeiter*in kann ein Gespräch mit der Promotionsbetreuung lohnen. Manche Betreuende geben aus ihren Mitteln einen Zuschuss zum Kurs. Des Weiteren könnte es sein, dass das Institut oder die Fakultät Zuschüsse für die Nachwuchsförderung geben. Auch Graduiertenprogramme auf Fakultäts- oder Universitäts-Ebene verfügen manchmal über Fördermittel, die beantragt werden können. Als Mitglied eines Graduierten- oder Promotionskollegs ist eine Förderung gegebenenfalls über Kollegmittel möglich. Es könnte sein, dass die Gleichstellungsstellen über Finanzierungsmöglichkeiten bzw. Informationen über die Fördermöglichkeiten verfügen, hier lohnt sich ein klärendes Gespräch. Als Teilnehmer*in in einem Mentoringprogramme könnte sich die Frage nach Unterstützung lohnen, ggf. auch Mentorin oder Mentor fragen.Generell sind Ausgaben für die Promotion als berufsbezogene Kosten als Werbungskosten von der Steuer absetzbar. Das betrifft Weiterbildungskosten genauso wie Druckkosten.

Wichtig für Unterstützung der Finanzierung der Teilnahme am Promotions-Coaching Kurs ist es also, in Kontakt mit eventuellen Förderstellen zu treten und sich zu erkundigen, denn die Teilnahme am Programm bringt Dich richtig voran.

Ist Ratenzahlung möglich?

Ja klar! Du kannst den Kurs auch in 3 Raten zahlen. Du kannt im Bestellformular Einmalzahlung oder Ratenzahlung angeben.

Kommentare aus dem Coaching-Chat vom 21.10.2021

Eure Tipps für ungünstige/schlechte Arbeitsbedingungen:

  • Kopfhörer, die im besten Fall die Ohren abdecken und schön ruhige Elektronische oder sogar Klassische Musik leise auf die Ohren. Zumindest gegen den Lärm vielleicht hilfreich 🙂
  • Meine Noise Canceling Kopfhörer sind Gold wert gegen Umgebungslärm. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit.
  • Ohrenstöpsel
  • Frage: Habe ich Freunde / Bekannte in meinem Umfeld, die mehr Platz haben? Wen könnte ich fragen, der mir an besonders herausfordernden Tagen einen Arbeitsplatz in seiner Wohnung zur Verfügung stellen kann? (Soweit möglich mit aktueller politischer Situation)
  • Sofern es die Corona-Beschränkungen wieder zulassen, liebe ich es in Bibliotheken zu arbeiten. z.B. vom Bundessozialgericht. Dort ist es teilweise so ruhig, dass es wieder unangenehm ist. 😉
  • Freund:in nach einem Arbeitsort fragen (Bsp. Darf ich von 08-14 in deiner Wohnung arbeiten?) – daraus ergibt sich vielleicht auch ein netter Co-Working-Space
  • Sich nicht permanent ärgern, sondern – soweit es geht – den Tag umstrukturieren? Arbeitsphasen in die ruhigen Zeiten vor/nach dem Lärm legen?
  • Gibt es in absehbarer Zeit wieder die Möglichkeit, an einem Schreibtisch zu arbeiten? Wenn ja, vielleicht hilft es, die Aufgaben so zu verteilen, dass jetzt erstmal die Nicht-Schreibarbeiten erledigt werden und erst später am Schreibtisch wieder schreiben.
  • Wenn du keinen festen Ort hast, kannst du dir vielleicht einen mobilen Schreibtisch gestalten? Einen extra fürs schreiben gedachten Klapptisch vielleicht und eine Kiste mit den dafür notwendigen Sachen? Und dann das Aufbauen auch als Ritual zu nutzen? Und dann kann man sich auch überlegen, wie man sonst noch eine „konstante“ Atmosphäre schaffen kann. Ich habe z.B. immer dieselbe Duftkerze an, egal wo ich schreibe. Und mach mir Entspannungsmusik an.
  • Oder „Co-working-spaces“ bei Freunden einrichten (falls Corona zulässt)
  • Vielleicht ein kleiner Rollwagen, indem alle Unterlagen einen schönen Platz haben, den du gut mitnehmen kannst.
  • Mein Chef hat mir die Möglichkeit gegeben Equipment aus dem Büro mit nach Hause zu nehmen. So konnte ich mir das Homeoffice einrichten.
  • manchmal arbeite ich an einem Frühstücktablett für auf den Schoß im Sitzsack, das ist beweglich
  • Tipps Christine: spezielle Klamotten/Tasse, schauen, was Du dennoch tun kannst
  • Ich muss auch jeden Morgen meinen Schreibtisch umbauen. Das ist ein Ritual und dann weiß ich auch „jetzt geht es los2

 

Nächstes Thema: Kind:er + externe Promotion #

  • Kenne eine Promovierende, die die Küche einer Arztpraxis (im gleichen Haus) zur Zeit nutzt, da sie in der eigenen Wohnung kein Platz hat.
  • Zum Thema Verbindlichkeit: Nein sagen, Nein sagen, Nein sagen. Andere Sachen anfangen, hinten anzustellen. Niemand außer dir kann die Diss-Zeit verteidigen. Du bist der Torwart deiner Diss-Zeit.
  • Mir ging es auch so. Ich erlaube mir gerade ein Sabbatical vom Job und die Diss für diese Zeit an die erste Stelle zu stellen. Zudem gibt es verbindliche Schreibtischzeiten, die alle in der Familie kennen.

 

 

Nächstes Thema und eure Tipps: Reizthema

  • Mir ging es auch so. Nun hab ich es geschafft im Kopf umzuswitschen: Prio sind 1. Familie 2. Diss 3. Job. und wenn man mal reingeschoben werden muss, dann in die Jobzeit und nicht in die Disszeit. Sitze jetzt jeden Tag morgens die ersten 1-2 Stunden dran. Manchmal auch abends, aber das ist dann kein Muss mehr.
  • Ich habe auch ein gesellschaftliches „Reizthema“… ich versuche, einfach mit „Wissenschaft“ zu argumentieren.
  • Ich kenne das Thema um des gesellschaftlich schwierige Thema. Wie bei uns in der Sozialen Arbeit ohnehin üblich gönne ich mir daher nicht nur in realen Kinderschutzkonflikten meiner teilnehmenden Beobachtung sondern auch in meinem Positionierungsprozess Supervision.
  • In den Breakout-Sessions gab es das Thema auch. Dort gab es die Sorge, anderen (Teilnehmern, die in der der Diss betrachtet werden) mit der Kritik vor den Kopf zu stoßen.
  • Mir geht es auch so. Ich werde meine Befürchtung vor der Publikation mit meinem Betreuer besprechen und hoffe auf Solidarität und Unterstützung von ihm, wenn es wirklich einen „Shitstorm“ gibt.
  • ich hab tatsächlich das gegenteilige Problem: das Gefühl, mein Thema hat nicht wirklich gesellschaftliche Relevanz, meine Beschäftigung damit «just for fun» ist irgendwie egoistisch, weshalb es mir auch schwer fällt, der Diss in meinem Leben Priorität einzuräumen …
  • Ich promoviere auch zu einem „Reizthema“ Landwirtschaft / Umwelt und versuche, mir die Antworten auf sehr provokative und meist subjektiv kritische „Angriffe“ bereits vor Vorträgen o.ä. zurechtzulegen . Das gibt mir ein sichereres Gefühl und macht mich auch während ich in die kritischen Gesichter schaue etwas souveräner.

 

Nächstes Thema: Bin ich gut genug? Was habt ihr für Tipps?

  • Mindestens dein/e Betreuer:in glaubt definitiv an dich – sonst würde die Person dich nicht betreuen. Und das ist schon mal eine gute Referenz 🙂
  • Ich versuche so an die Sache ranzugehen: Ob ich gut genug bin ist egal. Solange ich die Arbeit reinstecke in die Diss wird am Ende eine Diss dabei herauskommen. Liebling wieder: Done is better than perfect. Fehler sind zum Lernen da.
  • Jutta: „Zweifel sind Gold wert, sie sind ein Impuls, um tätig werden. Ihnen positiv begegnen und nicht vor ihnen kapitulieren!“
  • Anerkennen, dass ich mein eigenes Tempo habe, nicht nur aufgrund äußerer Umstände, sondern aufgrund meiner eigenen Fähigkeiten/Arbeitsweisen. Und, dass ich manche Dinge kann und andere nicht, und das es immer wichtig ist, dass für die anderen etwas übrig bleibt, dass sie gut können 😉
  • Und natürlich sind wir gut genug. 🙂 (ich lerne das gerade auch noch)
  • Ist nicht meine Frage gewesen, aber die Gedanken kenne ich leider gut. Ich überlege auch immer ewig lange, mit welchen Fragen und Unklarheiten ich überhaupt zu meinen Betreuern „darf“ oder mit welchen ich mich als unfähig und zu blöd oute… :/.
  • ich entschuldige mich schon vorher bei den Männern in der Runde: „Bin ich gut genug“ ist leider häufig ein klassisches Geschlechtsproblem. bei meinen männlichen Kollegen habe ich häufig den Eindruck, dass „Fake it until you make it“ absoluter standard ist, während meine Kolleginnen, inkl. mir selbst, zweifeln, ob sie überhaupt hier sein dürfen…. traurig und ein großes systemisches Problem..
  • Mein Mantra in diesem Kontext ist häufig: „Niemand läuft meinen Weg schneller als ich. Niemand lebt das gleiche Leben wie ich.“
  • Zum Vergleich mit anderen: Die Frage ist ja auch „gut in WAS“? Promovieren besteht ja aus zahlreichen verschiedenen Aufgaben und erfordert unterschiedliche Fähigkeiten. Keine*r der Kolleg*innen wird auf all diesen Dimensionen gleich gut sein. Wir haben ja alle unterschiedliche Talente und Dinge, die uns Spaß machen und uns leicht fallen. Der eine schreibt gut, die andere ist gut im Projektmanagement, in der Lehre etc.
  • Ich hab die Gefühle mal in einer Kleingruppe unserer Arbeitsgruppe angesprochen. Da war ich allerdings die einzige Frau und alle Männer haben mich nur mit großen Augen angeschaut ala „Was?“- „Hä?“ – „Na und?“ – „Das ist halt Wissenschaft.“

 

Nächstes Thema und Eure Tipps: Zu viel zu tun und keine Ende

  • Ich habe mich auch viel zu lange am State of the Art aufgehalten. Und bin nie so richtig ins abarbeiten der eigentlichen Arbeit gekommen. Rückblickend würde ich sagen, ich würde viel früher einen Deckel drauf machen und mir klar werden, dass man auch später nochmal an der Literatur etc. nachschärfen kann.
  • viele bauen einen Mauer um sich, spielen eine Rolle – Scheinen. Seid ihr Euch denn sicher, dass es in ihnen so schillernd aussieht? Vielleicht schillert ihr mehr, als ihr denkt: Fragt bitte 3 Personen in Eurem Umfeld: „Was sind meine Stärken, nenne bitte 3“. Ihr werdet überrascht sein.
  • dafür habe ich mir leute gesucht, mit denen ich mich vertrauensvoll und bestärkend austauschen kann. da sind auch männer dabei, aber die haben nicht so eine reaktionäre haltung 😉
  • Ja Frauenempowerment!!!
  • Mir hilft bei dem Gefühl „zu viel zu tun“, ganz konkrete Aufgaben zu definieren in überschaubare Päckli. So habe ich einerseits im Kopf Ruhe und andererseits sortiere ich somit automatisch aus, indem ich rausfinde, ob die jeweilige Aufgabe tatsächlich nötig ist.
  • Die wichtigsten Aufgaben zu priorisieren.
  • Selbstbestimmtes Planen (nach meinen Prioritäten und verfügbaren Kräften) hängt bei mir von meinem momentanen Selbstvertrauen ab (Bezug zur vorherigen Frage). Vielleicht hilft auch anderen, dann erstmal zu schauen: wie gehts mir denn, zweifle ich an meiner Fähigkeit zu priorisieren?
  • Ich kenne das Gefühl „zu viel zu tun“ auch gut. Ich hab ein Problem damit die Diss und das Lernen für mein Examen zu koordinieren. Am Ende habe ich ein bisschen das Gefühl weder für das eine noch für das andere richtig was gemacht zu haben…

 

Nächstes Thema und Eure Tipps: Imposter Syndrom

  • https://coachingzonen.podigee.io/51-51_hoffentlich-merkt-niemand-5-tipps-zum-impostor-phanomen
  • Bei mir trifft „zu viel zu tun“ und das selbstbestimmte Planen momentan auf die Corona-Krise. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich ab kommenden Montag noch Kitabetreuung habe…
  • Oh, ich bin auch ein großer Imposter 😉 Das ist ganz normal und kann ja auch ein Antrieb sein.
  • Ich versuche mir immer weniger vorzunehmen, damit ich endlich mal meine To Dos für die Woche schaffe, aber irgendwie schaffe ich trotzdem immer noch weniger als ich mir vornehme. Teufelskreis?
  • Arbeite ich zu wenig? Nicht effektiv genug? Sollte ich mir einfach immer mehr vornehmen, weil ich eh nie alles schaffe, und dann aber vielleicht mehr schaffe, als wenn ich mir weniger vornehme? Nerviges Gedankenkarussel.
  • Es ist super hilfreich, sich die Argumente des „inneren Imposters“ mal in Babystimme vorzusagen. Mach dich darüber lustig. Das hilft ungemein. Und hör alle Podcasts zum Thema, damit du weißt, du bist nicht allein.
  • Buchempfehlung: „Und was, wenn alle merken, dass ich gar nichts kann?: Über die Angst, nicht gut genug zu sein. “ – Sabine Magnet
  • Schaut mal, ob ihr Aufgaben mit Projekten verwechselt. Projekte (mehrere Dinge notwendig, zeitlich begrenzt) gehören nicht auf eine To Do Liste! Hier den ersten Schritt planen und diesen dann aufschreiben. Wenn Projekte auf der Liste stehen frustriert das, weil nicht alles in einem Arbeitsgang abarbeitbar.
  • https://coachingzonen.podigee.io/30-30_gute-und-schlechte-selbst-zweifel
  • Meine 6 Jahre sind auch bald voll, aber wen juckt’s. Solange es meine Existenz nicht bedroht, kann ich mein Tempo bestimmen und bin eben langsam.
  • 6 Jahre sind eine künstlich konstruierte Grenze. Im allerletzten Fall hilft auch wütend und politisch aktiv werden 😉
  • Mir hilft Imposter-Gedanken gegenüber lieben Menschen äußern, die protestieren meist heftig und bauen mich wieder auf
  • Sich über sein Tempo zu ärgern ist verschenkte Energie. Davon wirst du nicht schneller und vergangene „versenkte“ Zeit kriegt man auch mit Wut und Frust nicht wieder zurück. Du kannst nur überlegen, wie du in Zukunft schneller und effizienter wirst und die langsam optimieren.
  • Sich Bestätigung von anderen Leuten zu holen ist eine gute Zwischenlösung. Ich versuche mir selbst die Liebe und Bestätigung geben zu können, damit das nicht von anderen abhängig ist/wird. Läuft noch nicht so super, aber ich bleibe dran.
  • Ich merke gerade, dass ich oft das Gefühl habe es gibt „zu viel zu tun“ und dann noch zu wenig davon zu schaffen und nicht schnell genug bin. Da ploppt dann bei mit diese Frage auf ob ich „gut genug bin“
  • Bei Nachholarbeiten auch immer überprüfen, ob die noch notwendig und aktuell sind. Oft sind die gar nicht mehr wichtig.